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04.07.2013 - 

Zum Umgang mit der Sicherheit

Die Deutschen und ihre Passwörter

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Speichern, aufschreiben oder einfach nur merken – wie gehen die Deutschen mit ihren Passwörtern um? Speichern, aufschreiben oder einfach nur merken – wie gehen die Deutschen mit ihren Passwörtern um? Meist sehr sorglos, wie eine breit angelegte Umfrage belegt. 18 Prozent der interviewten Personen haben sich ihre Passwörter aufgeschrieben.

Unbestritten ist es am bequemsten, die Zugangsdaten für eine Website direkt im Browser zu speichern. Doch besonders sicher ist das nicht, Hacker können immer wieder mal einen Weg finden, um die Passwörter auszulesen. Die Umfrage, die Statista veröffentlicht hat, bringt klar zum Ausdruck, dass den meisten Internetnutzern unwohl bei dem Gedanken ist, ihr Zugangsdaten im Browser zu speichern (siehe Grafik links). 70 Prozent sagen ganz klar Nein zur Speicherung der Zugangsdaten im Browser oder auf dem PC. An der Umfrage nahmen 1.000 Internetnutzer aus Deutschland im Alter ab 18 Jahren teil.

Passwörter für die Mailaccounts. PIN für das Online-Banking. Passwörter für eBay und Amazon, für die Online-Rechnung der T-Com und für die Online-Abrechung des Stromversorgers. Dazu noch die Login-Daten für Internetforen und Blogs – wie soll man sich alle diese Zugangsdaten nur merken? Diese Frage stellte Ipsos 1.000 Internetnutzern aus Deutschland im Alter ab 18 Jahren (Mehrfachnennungen möglich). Dabei wurden gezielt Anwender befragt, die in den letzten drei Monaten etwas online gekauft hatten.



Das Ergebnis, das das Statistik-Portal Statista veröffentlicht hat (siehe zweite Grafik), spricht eine klare Sprache und dürfte Sicherheitsexperten freuen: Mehr als die Hälfte merkt sich die Passwörter oder benutzt kleine Erinnerungshilfen. 18 Prozent schreiben sich die Zugangsdaten allerdings auf – das ist schon weniger sicher, wenn der Zettel in die falschen Hände gerät. 13 Prozent speichern die Zugangsdaten auf der Website, ebenfalls 13 Prozent in einem PC-Dokument. Der klassische Post-it-Zettel am Monitor – der Albtraum aller Sicherheitsexperten – findet immerhin bei vier Prozent der Befragten Verwendung. (PC-Welt/tö)

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