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12.11.1998 - 

Aachener brechen Verhandlungen ab

Die Elsa AG übernimmt Hercules jetzt doch nicht

AACHEN (CW) - Die Elsa AG wird entgegen ursprünglichen Ankündigungen das US-Unternehmen Hercules Computer Technology Inc. nicht übernehmen. Prüfungen hätten ergeben, daß sich die Erwartungen Elsas nicht hätten erfüllen lassen, heißt es in einer Mitteilung.

Im August hatte die seit Juni 1998 börsennotierte Elsa AG bekanntgegeben, die US-amerikanische Firma Hercules übernehmen zu wollen, die als Erfinder der Grafikkarte gilt (siehe CW 35/98, Seite 1). Der Aachener Hersteller von PC-Komponenten für Grafik und Datenkommunikation erhoffte sich davon unter anderem eine stärkere internationale Präsenz. Elsa wollte einen Kaufpreis von 8,5 Millionen Mark zahlen und darüber hinaus einige Verbindlichkeiten der Amerikaner übernehmen.

Eigene Untersuchungen sowie eine Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen hätten ergeben, daß sich das Geschäft für Elsa voraussichtlich doch nicht gelohnt hätte, teilen die Aachener nun mit. Im Interesse des Unternehmens und der Aktionäre habe man entschieden, die Verhandlungen zu beenden.

Elsas Vorstandsvorsitzender Theo Beisch sagte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", das Wachstum der Elsa AG sei auch ohne die Übernahme von Hercules gesichert. Man werde an der internationalen Expansionsstrategie festhalten und weiterhin nach Akquisitionsmöglichkeiten suchen. Dazu liefen derzeit bereits Gespräche, die bislang aber noch nicht zu greifbaren Ergebnissen geführt hätten.