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Entlassungen in SAPs US-Landesgesellschaft


14.12.2001 - 

Die Enterprise-Edition beendet die R/3-Ära

BERLIN (mo) - Der Produktlebenszyklus von R/3 nähert sich seinem Ende. Nach dem kommenden Release R/3 Enterprise wird die Software funktional nicht mehr weiterentwickelt, kündigte Hasso Plattner im COMPUTERWOCHE-Interview an. Im US-Geschäft sieht der SAP-Vorstandssprecher die Talsohle erreicht.

"R/3 Enterprise wird das letzte R/3-Release sein", erläutert Plattner. Nach dessen Fertigstellung werde Funktionalität in R/3 nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorgehalten, die Software aber nicht mehr weiterentwickelt. Letzteres geschehe nur noch in Mysap. Mysap ist der Nachfolger von R/3. Die Wartung des für Mitte kommenden Jahres erwarteten R/3 Enterprise läuft bis zirka Mitte 2005. Ob die Programmpflege danach weitergeht, macht Plattner davon abhängig, wie viele Kunden die Software dann noch einsetzen.

Die Geschäftsentwicklung sieht Plattner positiv. Viele große amerikanische Unternehmen würden wieder das Gespräch mit SAP suchen. Trotzdem kommt SAP nicht umhin. 300 Mitarbeiter in der US-Filiale zu entlassen. Und auch in Deutschland weht ein schärferer Wind. In einem internen Memo fordert Vorstandssprecher Henning Kagermann, das hauseigene Mitarbeiterbeurteilungsprogramm konsequent anzuwenden, um die Effizienz der Beschäftigten zu erhöhen oder Entlassungen vorzubereiten (siehe Interview Seite 10).