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14.07.1995

Die ersten fuenf Monate lassen hoffen Olivetti-Boss Carlo De Benedetti spricht fuer 1995 von Break-even

MUENCHEN (CW/vwd) - President Carlo De Benedetti machte den Aktionaeren des italienischen Computerkonzerns Ing. Olivetti & C. SpA, Ivrea, fuer das aktuelle Geschaeftsjahr Hoffnungen auf ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern. 1991 hatten die Anteilseigner zum letzten Mal eine Dividende erhalten.

Die positive Entwicklung in den ersten fuenf Monaten verleitete De Benedetti auf der Hauptversammlung des Unternehmens zu dieser Aussage. So lag der Umsatz von Januar bis Mai 1995 18 Prozent ueber den Einnahmen im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Auch der Auftragseingang expandierte um 18 Prozent. Fuer das Gesamtjahr 1995 rechnet der Olivetti-Chef mit einem Umsatzwachstum um elf Prozent auf 10,07 Billiarden Lire.

Als "inkompetent" bezeichnete De Benedetti in einer Fernsehsendung Branchenbeobachter, die ueber einen Rueckzug Olivettis aus dem PC- Geschaeft spekulieren. Dies sei, als wuerde man Fiat nahelegen, die Autoproduktion einzustellen.

Das Unternehmen setzt vielmehr auf weitere Sparmassnahmen, denen noch einige Mitarbeiter zum Opfer fallen sollen. Auch die langfristigen Kapitalanlagen will man laut De Benedetti verringern.

Einen wichtigen Part in der Zukunftsplanung nimmt die 39prozentige Beteiligung Olivettis an Omnitel Pronto Italia ein, dem ersten Betreiber eines zellularen Telefonnetzes in Italien. 1998 soll das Unternehmen nach Schaetzung De Benedettis ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen.