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27.01.1995

Die ersten Geraete gibt es auf der CeBIT zu sehen VESA legt Norm fuer einfache Einstellung von Monitoren fest

MUENCHEN (CW) - Das amerikanische Normierungsgremium Video Electronics Standards Association (VESA) hat Anfang September 1994 eine Definition verabschiedet, die die Konfiguration von Bildschirmen leichter macht. Philips und Tatung bieten bereits heute Monitore mit Display Data Channel (DDC) an; bis zur CeBIT duerften weitere Hersteller folgen.

Die DDC-Definition legt fest, wie ein Monitor die Information ueber maximale Aufloesung und Bildwiederholrate zum PC schickt. Verbindet man einen solchen Monitor mit dem Rechner, dann stellt sich das System bei einem 15-Zoll-Monitor automatisch auf eine Aufloesung von 800 x 600 Bildpunkten und eine Bildwiederholfrequenz von 76 Hertz ein statt auf die heute uebliche VGA-Aufloesung (Video Graphics Array) von 640 x 480 Bildpunkten bei einer Bildrate von 60 Hertz oder weniger.

Die Auswertung der Monitordaten verlangt natuerlich nach einer passenden DDC-Grafikkarte und Veraenderungen im Betriebssystem. Doch laut VESA sind dazu nur geringe Veraenderungen gegenueber den heute erhaeltlichen Modellen noetig, ausserdem haben bereits Microsoft und IBM zugesagt, in der naechsten Version der Betriebssysteme Windows beziehungsweise OS/2 entsprechende Funktionen (Plug and play oder Play at will) aufzunehmen. Apple arbeitet wahrscheinlich an aehnlichen Plaenen.

Die DDC-Norm erlaubt auch die Verwendung aelterer Monitore oder Grafikkarten: Fuer DDC werden eine oder mehrere freie Leitungen in den heute ueblichen VGA-Monitor-Kabeln genutzt.

Darueber hinaus enthaelt die DDC-Norm eine Definition fuer die Kommunikation zwischen PC und Monitor. Damit waere es moeglich, Bildschirmparameter wie Bildgroesse, Position und Farbtemperatur ueber die Tastatur zu steuern. Allerdings sind dafuer weitreichende Veraenderungen an Grafikkarte und Monitor noetig, so dass die Markteinfuehrung von DDC-2-Systemen wohl noch einige Zeit auf sich warten laesst.