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31.01.2005

Die führenden Outsourcer verlieren Marktanteile

Weltweit werden immer häufiger mittlere Outsourcing-Delas vereinbart. Dieser Trend geht zu Lasten der großen IT-Dienstleister

Die Marktbeobachter von Datamonitor haben in Zusammenarbeit mit dem Beratungshaus Everest Group das weltweite Geschäft mit Outsourcing-Diensten analysiert. Danach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1814 Verträge mit einem Gesamtvolumen von 163 Milliarden Dollar abgeschlossen. Die Zahl der Abkommen legte im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent zu, der Wert aller Deals stieg sogar um 37 Prozent (siehe Grafik "Die weltweiten Outsourcing-Verträge"). Rückläufig war dagegen die Zahl der Großaufträge, die ein Vertragsvolumen von einer Milliarde Dollar überschritten. Im Jahr 2003 zählte Datamonitor 29 derartige Kontrakte, im vergangenen Jahr waren es nur noch 25.

Der durchschnittliche Auftragswert im Business Process Outsourcing (BPO) brach den Analysten zufolge um 39 Prozent ein. Sehr beliebt waren im vergangenen Jahr offenbar kleine Abschlüsse, in denen die Partner Betriebsdienste im Wert zwischen 20 und 200 Millionen Dollar vereinbarten. Ihre Zahl legte laut Datamonitor-Erhebung um 51 Prozent zu. Insgesamt wurden sechsmal mehr von diesen kleinen Deals abgeschlossen als solche, die einen Auftragswert von 200 Millionen Dollar und mehr umfassten.

Eine Marktkonsolidierung zugunsten der marktbeherrschenden Anbieter konnte Datamonitor indes nicht feststellen. Ganz im Gegenteil: Teilten die größten zehn IT-Dienstleister noch 70 Prozent des Marktes unter sich auf, waren es im Jahr 2003 nur noch 68 Prozent. Im vergangenen Jahr konnten sie hingegen lediglich 57 Prozent aller Aufträge gewinnen.

Der Trend zu mittelgroßen Aufträgen setzt sich auch im BPO-Markt fort. "2005 wird das Jahr, in dem sich BPO etabliert. Diese Entwicklung wird von mittelgroßen Unternehmen getragen", erläuterte Michel Janssen, President Supplier Solutions bei der Everest Group. Gemeint sind Firmen mit 5000 bis 25 000 Mitarbeitern, die vornehmlich Betriebsdienste im Personalbereich nachfragen werden. Bislang wurde dieser Markt von Konzernen getragen. (jha)