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04.09.1987

Die Fuji Xerox Corp., Tokio und die amerikanische Applied Expert Systems Corp. (Apex) unterzeichneten jetzt einen Kooperationsvertrag. Gemäß diesem Abkommen werden die beiden Unternehmen künftig eine japanische Version des von Apex erstellten Entwicklun

Die Fuji Xerox Corp., Tokio und die amerikanische Applied Expert Systems Corp. (Apex) unterzeichneten jetzt einen Kooperationsvertrag. Gemäß diesem Abkommen werden die beiden Unternehmen künftig eine japanische Version des von Apex erstellten Entwicklungssystems "Platform" herausbringen. Fuji Xerox will damit vor allem sein Engagement im Markt für Expertensysteme im Bankenbereich verstärken.

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Für den Parallelrechner" Sigma1" wurde jetzt in einem Labor des japanischen Ministeriums für Außenhandel und Industrie (MITI) ein Softwaresystem entwickelt. Wie die Tageszeitung" Nihon Keizai" schreibt, dient es dazu, in herkömmlichen Sprachen geschriebene Programme so anzupassen, daß sie auf Computern mit paralleler Architektur lauffähig sind. Das MITI gehe davon aus, den Rechner mit der neuen Software im Oktober praktisch erproben zu können.

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Schauplatz für eine Reihe von Neuvorstellungen im KI-Bereich war kürzlich die Konferenz der American Association for Artifictal Intelligence(AAAI)im kalifornischen Anaheim. So präsentierte beispielsweise Teknowledge eine Entwicklungsumgebung für Expertensysteme auf Basis der Programmiersprache "C". Das Produkt mit der Bezeichnung "Copernicus" unterstützt die relationalen Datenbank-Management-Systeme "Oracle" und "Informix". Hewlett-Packard wird künftig für seine Produktfamilien HP 9000 Serie 300 und 800 die Common-Lisp-Umgebung von Lucid Inc. verfügbar machen; sie soll das entsprechende HP-eigene Konzept ablösen, das der Hersteller seit zwei Jahren vermarktete. Neu bei Apollo Domain ist ein Update von" Domain/Common Lisp", das laut Anbieter gegenüber der Vorgängerversion die dreifache Kompilierungsgeschwindigkeit und die 50fache Gleitkomma-Performance bietet.

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Mit Zielrichtung auf die Explorer-Reihe von Texas Instruments hat der US-Anbieter Zeta-Soft Ltd. einen Compiler sowie ein integriertes Entwicklungssystem für die Programmiersprache "C" erstellt. Das Produkt namens "Zeta-C" ermöglicht es, den Zmacs-Editor der Explorer-Systeme für das Editieren von Dateien in "C" einzusetzen. Nach der Erstellung lassen sich die C-Programme in Lisp-Code übertragen, so daß sie auf den Rechnern der Explorer-Familie einsetzbar sind,. "Zeta-C" und "Lisp" können sich gegenseitig aufrufen. Somit lassen sich in Lisp geschriebene Programme stufenweise in die "C" übertragen.