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24.01.1975 - 

Neues IBM-System 32

Die gesamte Hardware in einem Gehäuse

Auffallendstes Merkmal des neuen Systems von IBM in der MDT-Preisklasse (siehe Seite 1) ist der Wegfall selbständiger peripherer Einheiten. Alle System-Komponenten sind in einer schreibtisch-großen Einheit untergebracht mit integrierten Bildschirm- und Drukker-Aufsätzen.

Selbst Fehler-Diagnostik-Hilfen für den Anwender sind eingebaut. Sie laufen automatisch bei Initial Program Load und zeigen Fehlfunktionen auf dem Bildschirm an. Der Fehler ist lokalisiert, der Techniker kann gleich die richtige Steckplatte zum Austausch mitbringen.

Insgesamt 30 System-Kombinationen

Der Micro-Processor des Systems arbeitet mit einem 8 K System-Speicher (Mosfet), für den Anwender nicht zugänglich. Die Zyklus-Zeit beträgt 600 nsec. Eine interne Maschineninstruktion braucht durchschnittlich 1 Ásec. Programm-Befehle werden in durchschnittlich 60 Ásec ausgeführt.

Die Platteneinheiten arbeiten mit vertikal einzusetzenden Stapeln, die den "Winchester-Platten" ähneln (durchschnittliche Zugriffszeit 70 Ásec bei 5,72 Ásec bei 9,1 Mio. Bytes, Übertragungsrate 889 KB/Sek.).

Die Zeilendrucker haben 132 Positionen und Druckketten für einen 48- oder 68-Zeichen-Satz.

Die Diskette-Station liest 3400 und schreibt/prüft 1800 Blöcke pro Minute zu 128 Bytes.

MAC- und TAP-Miete

Die Preise für das neue System ergeben sich aus folgender Tabelle. Dabei ist zu bemerken, daß neben den üblichen Monatsmieten (Monthly Availability Charge-MAC) mit 30tägiger Kündigung auch ein neuer TAP-Plan (Term Availability Plan) angeboten wird, der - bei einer Bindung auf drei Jahre - etwa fünf Prozent Rabatt bietet. IBM behält sich allerdings das Recht vor, die TAP-Preise um maximal je fünf Prozent im zweiten und dritten Jahr zu erhöhen, - der erste IBM-Mehrjahresvertrag mit Vorkehrung gegen die inflation.