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15.02.1991

Die GMD muß Profil gewinnen

Abhängigkeit zahlt sich nicht aus. Diese Weisheit scheint sich jetzt wieder zu bewahrheiten, wenn es am die Zukunft der GMD geht. Was der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Großforschungseinrichtungen und Hochschulen jüngst zu Papier brachte, läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Die GMD nimmt Aufgaben von Bund und Ländern wahr und führt eine Vielzahl von Einzelaufgaben durch. Das kann nicht Leitlinie für eine Forschungseinrichtung sein. So wird selbst das Forschungsziel und das Forschungsgebiet nicht klar erkennbar.

Es kann auch nicht Aufgabe einer wissenschaftlichen Institution sein, Softwareprodukte marktreif zu erstellen, wie es bei der GMD geschieht. Sehr wohl ist es jedoch Aufgabe der Wissenschaftler, Grundlagen für neue Produkte zu schaffen und neue Ideen zu verwirklichen.

Weil aber Forschungsarbeit primär an Hochschulen geleistet werden soll, muß sich die GMD in dieser Hinsicht um ein eigenständiges Profil bemühen, will sie eine Daseinsberechtigung als Großforschungseinrichtung haben. Sie muß auch Abschied nehmen von Staatsaufträgen, die letztlich mit Forschung nichts zu tun haben.

hk