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28.04.2000 - 

IDC-Studie zeigt:

Die Großen im Server-Markt dominieren auch bei Linux

MÜNCHEN (CW) - Compaq ist der erfolgreichste Lieferant von Linux-Servern und erreichte damit 1999 weltweit einen Marktanteil von 25 Prozent.

Im vergangenen Jahr lieferte Compaq nach Angaben der International Data Corp. (IDC) 43 304 Linux-Server im Wert von 213 Millionen Dollar aus. Nach Stückzahlen verkauften die Texaner damit ein Viertel aller Maschinen, nach Umsatz sogar 28 Prozent des Marktes. Der durchschnittliche Verkaufspreis der "Proliant"- und "Alpha"-Server beträgt also weniger als 5000 Dollar, was die Vermutung nahe legt, dass der Großteil der ausgelieferten Linux-Maschinen die PC-basierten Proliants waren.

Dieses Ergebnis widerspricht einer Studie des Beratungshauses Booz-Allen & Hamilton, in der behauptet wird, Linux konkurriere eher mit Unix als mit Windows. Die Berater sehen insbesondere Suns Unix-Betriebssystem "Solaris" unter Beschuss, das bislang als proprietär galt. Nicht zuletzt durch die Linux-Bedrohung habe Sun den Sourcecode von Solaris frei zugänglich gemacht.

Die Marktforscher der IDC zählten für 1999 insgesamt 5,4 Millionen verkaufte Betriebssystem-Lizenzen. Zwar hält Microsoft mit Windows einen Marktanteil von 38 Prozent, doch der Anteil von Linux stieg von 16 Prozent im Jahr 1998 auf jetzt 25 Prozent.

Hinter Marktführer Compaq reiht sich nach Angaben der Analysten IBM mit 16 381 verkauften Linux-Rechnern auf Rang zwei ein. Bei einem Umsatz von knapp 80 Millionen Dollar legt der Durchschnittspreis von ebenfalls unter 5000 Dollar nahe, dass auch die IBM-Kunden Linux auf den preiswerten "Netfinity"-PC-Servern einsetzen. Dell nahm mit einem Marktanteil von 9,9 Prozent (nach Umsatz) knapp vor HP (9,4 Prozent) den dritten Platz ein.