Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

16.01.1998 - 

Das vierte Quartal 1997 scheint die Kassen gefüllt zu haben

Die großen IT-Konzerne erwarten gute Ergebnisse

IBM wird sowohl von Goldman, Sachs & Co. als auch von Merrill Lynch & Co. sowie von der Soundview Financial Group positiv bewertet. Die Analysten nehmen an, daß die Nachfrage nach Serviceleistungen, Mainframe-Power und Speichermedien zum Jahresende noch einmal angestiegen ist. Allerdings werde sich zeigen, daß Big Blue seine Schwäche im Wartungs- und Netzwerk-Equipment-Geschäft nicht überwunden hat.

Gegenüber dem "Wall Street Journal" führte Merrill-Lynch-Analyst Steven Milunovich aus, er rechne mit einem IBM-Quartalsumsatz von 23,92 Milliarden Dollar, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein Plus von drei Prozent bedeuten würde. Sogar 24,52 Milliarden Dollar erwartet Gary Helmig von Soundview Financial. Der Gewinn wird mit 2,13 Milliarden Dollar veranschlagt - ein Plus von fünf Prozent.

Einen deutlich größeren Umsatzsprung erwarten die Finanzexperten von Hewlett-Packard. Laura Conigliaro von Goldman Sachs prophezeit einen 17prozentigen Anstieg von 10,3 auf 12,1 Milliarden Dollar. HP habe von einer sehr starken Nachfrage bei Unix-Servern im High-end-Markt profitiert, meint die Analystin. Andere Beobachter ergänzen, daß sich HP auch im PC-Markt sehr gut entwickelt habe. Den Quartalsgewinn taxiert Merrill Lynch auf rund 977 Millionen Dollar (viertes Quartal 1996: 912 Millionen).

Die Einnahmen von Compaq haben sich nach Schätzungen von James Poyner von Oppenheimer & Co. von 5,97 Milliarden Dollar im vierten Quartal 1996 auf rund 7,5 Milliarden Dollar gesteigert. Die PC-Schmiede kompensiere mit ihrem sehr starken PC-Server-Geschäft Probleme im Low-end-Segment. Der Profit soll von 486 auf 637 Millionen Dollar anwachsen.

Nicht so günstig fallen die Prognosen für Digital Equipment aus. Das Unternehmen generiert 18 Prozent seines Umsatzes in Asien. Die Einnahmen von DEC sinken nach Einschätzung von Merill Lynch von 3,36 auf 3,3 Milliarden Dollar - allerdings soll der Nettogewinn deutlich steigen.