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30.11.1990 - 

Für den mittleren DV-Bereich

Die Hardthöhe fordert X/Open-Kompatibilität

MÜNCHEN (CW) - Wer dem Bundesministerium für Verteidigung künftig mittlere DV-Systeme verkaufen will, sollte nachweisen können, daß seine Produkte den Spezifikationen des aktuellen X/Open Portability Guide (XPG3) entsprechen. Die XPG3-Konformität gilt nämlich auf der Hardthöhe ab sofort als eine "Conditio sine qua non" für alle Beschaffungen im MDT-Bereich.

Sei es wegen der technischen Fortschritte bei den fraglichen Betriebssystemen, sei es wegen des Vorteils der Standardisierung - offenbar hat das Verteidigungsministerium anfangs geäußerte Bedenken wegen der mangelnden Sicherheitsfunktionen offener Systeme ad acta gelegt. Im Einklang mit den Anfang des Jahres veröffentlichten Empfehlungen der Deutschen Bundesbehörden fordert auch das Stoltenberg-Ministerium neuerdings X/Open-Konformität von MDT-Lieferanten.

Die Regionalverwaltung von Madrid will sich ebenfalls dem Beispiel vieler europäischer Behörden und Regierungen anschließen: Wie X/Open mitteilt, werden die Spanier künftig auf der Übereinstimmung neu zu beschaffenden DV-Equipments mit dem siebenbändigen Portabilitäts-Leitfaden bestehen.

Darüber hinaus stellte die X/Open jetzt vier neue Mitglieder ihres Anwenderbeirats vor. Das US-Ministerium für Landwirtschaft und Finanzen, der Flugzeugproduzent Boeing, die Schweizer Union Bank und die Schwedische Telecom wollen dazu beitragen, daß die Herstellervereinigung den Bezug zu den Anwenderunternehmen nicht verliert.