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03.04.1978 - 

Neues Programm von CADC:

Die Herstellkoslen kalkuliert eine Nova

ESCHBORN (sf) - Das Computer Aided Design Centre (CADC), Cambridge/England, hat gemeinsam mit der britischen Vickers Ltd. Engineering Group ein Softwarepaket entwickelt, das die Herstellungskosten maschinell gefertigter Teile berechnet Das Programm läuft auf einer Nova 3 von Data General.

Das neue computerunterstützte Kalkulationsverfahren basiert auf standardisierten Maschinenzeiten für eine Vielzahl von maschinellen Teilprozesen. Für die Dateneingabe an der Nova wird ein Grafik-Terminal von Tektronix eingesetzt, das die Konstruktionszeichnung des zu "kalkulierenden" Bauteils abbildet. Dabei benutzt die Bedienungskraft zur Beschreibung der einzelnen Werkstücke spezielle Code-Wörter, die jeweils mit einem bestimmten Fertigungsabschnitt übereinstimmen. Die Datenausgabe umfaßt eine detaillierte Übersicht der einzelnen Maschinenzeiten für jedes Bauteil sowie eine Gesamtmaschinenzeit pro Anlage, die zur Fertigung dieses Bauteils voraussichtlich benötigt wird. Bei den berechneten Zeiten handelt es sich dabei um Standard- oder Vorgabe-Zeiten.

Vickers überwacht nun seine Produktionsleistung durch einen vom Computer durchgeführten Vergleich der Vorgabezeiten mit den Ist-Zeiten, die von jeder Werkzeugmaschinen-Gruppe abgenommen werden. Die Summen der Vorgabe- und Ist-Zeiten für Jedes Werkstück lassen sich dann auf dem Grafik-Display ablesen. Die Gesamtkosten für einen Auftrag werden schließlich manuell durch Einsetzen von Stundenkosten in die Vorgabe-Zeiten ermittelt.

Nach dieser Methode erfolgt derzeit bei Vickers vor allem die Kalkulation für gedrehte Teile (zum Beispiel Lager, Wellen, Zylinder, Hebel und Gelenkstücke) aufgrund der zu ihrer Herstellung erforderlichen Arbeiten wie Bohren, Fräsen und Drehen.