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12.11.1982

Die Hewlett-Packard GmbH erhöht Mitte November 1982 ihr Stammkapital von 120 Millionen Mark auf 170 Millionen Mark. Damit ist die Kapitalausstattung höher als das Anlagevermögen. In der Bilanz des Geschäftsjahres 1981 betrug der Sachanlagenwert 143 Mill

Die Hewlett-Packard GmbH erhöht Mitte November 1982 ihr Stammkapital von 120 Millionen Mark auf 170 Millionen Mark. Damit ist die Kapitalausstattung höher als das Anlagevermögen. In der Bilanz des Geschäftsjahres 1981 betrug der Sachanlagenwert 143 Millionen Mark.

Intel Corp. will nun als fünftes US-Unternehmen Halbleiter in Japan fertigen. Wie die japanische Zeitung Nihon Keizai meldet, soll auf dem Gelände von Intel-Japan, der japanischen Intel-Tochter, mit einem Aufwand von umgerechnet 36 Millionen Dollar eine Fertigungsanlage errichtet werden.

Einen Rekordbetriebsgewinn von 20 155 Milliarden Yen (plus 16,4 Prozent) erzielte Nippon Electric Co im ersten Halbjahr 1982 zum 30. September. Der Gewinn nach Steuern erreichte 10 016 (im Vergleich: 8715) Milliarden Yen. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 18 Prozent auf 560 088 (Vorjahr: 474 605) Milliarden Yen.

Das Tumorzentrum Köln (TZK) hat seit einigen Monaten einen Großrechner in Betrieb genommen, um das Leistungspotential seines klinischen Krebsregisters zu steigern. Die Anlage, ein Prime-Supermini der Serie 550-II (32 Bit, von 512 KB bis vier MB ausbaubar), ermöglicht auf der Basis von Prime-Net sowie Datex-P die Kommunikation mit externen Partnern wie Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten.

Control Data hat eine Beteiligung von 21 Prozent an dem südkalifornischen Software-Unternehmen Star Computer Systems Inc. erworben. Einzelheiten wurden noch nicht mitgeteilt.

Seine monatliche Produktionskapazität für 64 K-RAM-Chips will Mitsubishi Electric Corp. wie japanische Wirtschaftblätter melden, von 1,2 Millionen auf 1,8 Million Einheiten erhöhen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen sein Investitionsbudget für das Fiskaljahr 1982 von 53 auf 56 Milliarden Yen aufgestockt.

Mehr als 1100 neue Arbeitsplätze hat die Nixdorf Computer AG, Paderborn, bisher in diesem Jahr geschaffen. Die Zahl der Beschäftigten ist damit auf zur Zeit 15 900 gestiegen, berichtete der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Klaus Luft. Der Zuwachs entfalle je zur Hälfte auf das In- und Ausland. Auch für 1982 rechnet Luft damit, daß wieder ein Umsatzzuwachs in "zweistelliger Prozenthöhe" erreicht wird. 1981 betrug der Gesamtumsatz des Computer-Herstellers gut 1,9 Milliarden Mark.

Ein neues Werk will Fujitsu Ltd. nördlich von Tokio bauen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll mit einem Aufwand von umgerechnet 25 bis 36 Millionen Dollar ein Zentrum für die Herstellung von Büroautomaten entstehen. Der Produktionsbeginn ist für Mitte des nächsten Jahres geplant. Mit 500 Mitarbeitern sollen vorwiegend Testverarbeitungsgeräte und Banken-Terminals hergestellt werden.

Gegen die weitgehende Konzentration der Fertigung von Elementen für elektronische Bauteile bei Matra hat sich der französische Industrieminister J. P. Chevenement ausgesprochen. Der Minister machte den Beschluß der Thomson-CSF rückgängig, wonach Thomson die Fertigung von Maschinen für die Herstellung von Bauelementen bei ihrer Tochter Cameca einstellen will. Dabei handelt es sich um den ersten bekanntgewordenen Fall, bei dem sich der Minister gegen die Entscheidung eines verstaatlichten Unternehmens aussprach. Chevenement forderte außerdem die Hersteller von elektronischen Bauteilen - also im wesentlichen Matra und Thomson - auf, ihm innerhalb eines Monats Vorschläge für eine technische Kooperation vorzulegen.

Bis Ende Oktober hat Hitachi Ltd. eigenen Angaben zufolge 1,95 Millionen 64K RAM Chips produziert. Gegen Jahresende könne die Zwei-Millionen-Marke überschritten werden. In den USA und in der Bundesrepublik produziert Hitachi daneben noch etwa 500 000 Schaltungen. Geplant ist, die Produktion in den USA bis zum nächsten März auf 700 000 bis 800 000 Stück zu steigern.

Das Halbleiterwerk der britischen International Computers Ltd. in Manchester hat Fujitsu Ltd. für umgerechnet 3,62 Millionen Dollar erworben. Ein entsprechender Vertrag sei kürzlich unterzeichnet worden, teilte das japanische Unternehmen mit. Fujitsu will die Anlagen vom nächsten Jahr an als Design-Zentrum für Gate Arrays und andere LSI-Elemente nutzen. Dabei stellt Fujitsu bereits in einem Werk in Irland Halbleiter her. Beide Unternehmen hatten vor einem Jahr eine Technologiekooperation im Computerbereich vereinbart.