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GMO-Chef: SAA wird eine offene Systemumgebung

Die IBM beginnt das neue Jahr unter Unix-Vorzeichen

20.12.1991

MÜNCHEN (gfh) - Nach dem erfolgreichen Einstieg in den Unix-Markt mit den RS/6000-Rechnern im Februar 1990 holt die EBM nun zu einem weiteren Paukenschlag aus. Für das erste Quartal des kommenden Jahres erwarten Brancheninsider die Ankündigung eines relationalen Datenbankprodukts. Als offenes System soll es gegen Oracle, Informix und Co. antreten.

Die Ankündigung des Datenbanksystems, die entweder am 21. Januar 1992, dem Vorabend der Uniforum-Messe in San Franzisko, oder aber im Vorfeld der CeBIT stattfinden soll, gilt als Kampfansage gegen Datenbank-Anbieter wie Oracle, Informix, Ingres oder Sybase.

Um hier konkurrenzfähig zu sein wird IBM das relationale AIX-Datenbanksystem voraussichtlich in C entwickeln und mit offenen Schnittstellen versehen. Damit stünde einer Portierung des vor allem für RISC-Systeme gedachten Produkts auch auf andere Plattformen nichts im Wege.

Bestätigt hat sich inzwischen auch die von Marktbeobachtern geäußerte Vermutung, daß das AIX-Produkt kein DB2-Derivat sein wird. Vielmehr soll es, wie auch der britische Branchendienst "Computergram" erfahren haben will, auf Basis des OS/2-Database-Managers entstanden sein. Die Befürchtung, die IBM könnte mit ihrem Produkt binnen kürzester Zeit den Markt beherrschen, teilen die Briten allerdings nicht. Angesichts einer Entwicklung, die deutlich in Richtung objektorientierter Datenbanken weise, brauchten "die Anwender ein weiteres Datenbanksystem etwa so dringend wie ein Fisch das AD/Cycle-Konzept".

Auch nach der Einschätzung von GMO-Geschäftsführer Wolf Rüdiger Hansen können die Armonker mit dem AIX-Datenbanksystem kaum mehr als einen Achtungserfolg erzielen.