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14.06.1985 - 

Systems Network Architecture ist auch für das Büro der Ausgangspunkt:

Die IBM-Leitlinie heißt SNA, DCA und DIA

Zielsetzung für die IBM-Bürokommunikation ist, ein unternehmensweites Kommunikationssystem auf der Basis festgelegter Architekturen für alle Benutzer und Benutzergruppen zu realisieren. Jeder Endbenutzer soll mit jedem Benutzer kommunizieren können, unabhängig von der Art des Terminals und davon, welche Rechner und Software auf dem Weg über diverse Knoten an dezentralen und zentralen Rechnern zu durchlaufen sind.

Rationalisierung und Automatisierung im Büro bedeuten langfristig, bisher weitgehend getrennt genutzte Informations- und Kommunikationsträger Daten, Texte, Grafiken, Bilder und Sprache in einem integrierten System zusammenzuführen. Ziel dabei ist die freie Kombinierbarkeit dieser Informationskomponenten für den Benutzer. Das Ergebnis ist ein Verbunddokument.

Leitlinien dieses IBM-Konzeptes sind die Architekturen für Bürokommunikation SNA, DCA, DIA. Es han delt sich hierbei um klar definierte Regeln, die das Zusammenspiel von Hard- und Softwarekomponenten optimieren. Im einzelnen sind dies:

- SNA (Systems Network Architecture) ist eine Architektur zur Steuerung des Datenflusses in einem Kommunikationssystem. Sie ist erweiterungsfähig und wird laufend fortentwickelt.

- DCA (Document Contents Architecture) liefert Informationen über den Inhalt eines Dokumentes. Der wichtigste Parameter ist hierbei der

Dokumententyp (endgültiges Textdokument beziehungsweise noch bearbeitbares Textdokument).

- DIA (Document Interchange Architecture) regelt den Austausch von Objekten, beispielsweise von Textdokumenten, die drei Hauptbestandteile sind, DLS (Document Library Services), DDS (Document Distribution Services) und APS (Application Program Service).

Die Implementierung dieser Architekturen in IBM-Produkten bietet dem Benutzer folgende Vorteile:

- Benutzer, die verschiedene Tätigkeiten ausüben, benötigen dazu häufig verschiedene Geräte. Sie können dennoch zusammenarbeiten und Informationen austauschen.

- Investitionen werden vor Veralten durch raschen technologischen Wandel geschützt. Auf der Basis der Architekturen, können etablierte Produkte mit neuesten koexistieren,

Der Begriff Architektur beschreibt hierbei eine Reihe von Design-Prinzipien, die die Beziehungen und das Zusammenspiel verschiedener Teile eines Systems oder eines Netzwerkes von Systemen bestimmt. Architektur ist Planungsvorschrift (Entwicklungsgrundlage), die es erlaubt, Produkte nach diesen Vorschriften zu entwickeln beziehungsweise zu implementieren.

Bürokommunikation ist ein Verbund von Systemen und Geräten, der durch Einbeziehungen des öffentlichen Netzes zu einem Gesamtkomplex wird, und ist somit nicht räumlich begrenzt. Deshalb muß das Ziel sein, Systeme zu vernetzen und zu einem integrierten Kommunikationsverbund zusammenzuführen, das heißt, bestehende und zukünftige Kommunikationsdienste wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll zu integrieren.

Die IBM wird die SNA-Architektur auch in Zukunft als die Basis für die Entwicklung von Systemen ansehen, zur Erschließung neuer Möglichkeiten und zum Schutz der gemachten Investitionen.

*Monika Veiser ist in der Pressestelle der IBM Deutschland GmbH, Stuttgart, zuständig für den Bereich Bürokommunikation.