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10.07.1992 - 

Personalstand wird weiter reduziert

Die IBM möchte sich von den weniger Produktiven trennen

SAN MATEO (IDG) - 71 Jahre lang bestand bei der IBM der eherne Grundsatz, niemanden zu entlassen. Jetzt planen die Armonker, diese heilige Kuh zu schlachten.

Bislang ist noch nicht klar, wie viele der 325 000 weltweit Beschäftigten es treffen wird. Eindeutig ist jedoch, daß die IBM die Angelegenheit mit Raffinesse angeht. Zwar reduzierte das Unternehmen auch bisher den Personalbestand ganz erheblich, jedoch ohne das Wort Kündigung zu erwähnen. So wurden die Stellenstreichungen bislang vor allem mit Vorruhestandsregelungen realisiert.

Jetzt hat sich Big Blue eine neue Strategie ausgedacht. Internen Quellen zufolge sollen die Führungskräfte diejenigen Mitarbeiter heraussuchen, die sie in der Abteilung entbehren können. Diese haben einen Monat Zeit, sich ein anderes Aufgabengebiet innerhalb des Unternehmens zu suchen. Sind sie dabei erfolglos, weist ihnen die IBM irgendeine Tätigkeit zu, zahlt aber das gleiche Gehalt weiter. Lehnen die Mitarbeiter den Arbeitsplatzwechsel ab, werden sie ohne Abfindung gekündigt. Von der Personalreduzierung sind vor allem die National Distribution Division und das PC-Werk Boca Raton betroffen.