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01.08.2003 - 

Die ideale IT-Abteilung/Kommentar

Die ideale IT-Abteilung

Robert Gammel Redakteur CW

In den vergangenen zwei Jahren sind die teils überbordenden Erwartungen an die Informationstechnik einer pragmatischen, kostenorientierten Sicht gewichen. Das liegt zum einen an den nicht eingelösten Versprechen, die IT-Hersteller, -Dienstleister und -Berater während der Internet-Boomphase leichtfertig in die IT-Welt hinausposaunt hatten. Zum anderen war das wirtschaftliche Wachstum in vielen Branchen so stark, dass man den IT-Abteilungen viel Geld und Freiheiten ließ. Dabei kamen Kosten- und Organisationsaspekte zu kurz. Heute versuchen Unternehmen mittels Konsolidierungsprojekten, die schlimmsten Fehlentwicklungen in den Griff zu bekommen. Gebremst werden sie durch wartungsintensive und teure Legacy-Systeme. Mittlerweile wenden CIOs zwischen 70 und 80 Prozent ihrer IT-Budgets für den reinen Betrieb auf.

Nicht umsonst erfreuen sich derzeit Konzepte wie die Information Technology Infrastructure Library (Itil) zunehmender Beliebtheit. Damit lassen sich nicht nur die Serviceprozesse der IT-Organisationen verbessern, sondern auch Ineffizienzen beseitigen (siehe CW 28/03, Seite 30: "Itil ist schon mal ein guter Anfang").

Bei der Optimierung der Serviceprozesse dürfen es die Beteiligten allerdings nicht belassen. Auch wenn es der eine oder andere nicht mehr hören kann: Wenn die IT sich nicht strikt an den Geschäftsprozessen ausrichtet, kann sie ihre Aufgabe nicht erfüllen. Hier sind die IT-Fachleute genauso gefordert wie ihre Auftraggeber, die Fachabteilungen. Kaum ein Geschäftsprozess macht an den Grenzen einer Abteilung halt, jedes IT-Projekt muss früher oder später mit der restlichen IT-Landschaft verbunden werden. Ein IT-Architektur-Management, in das auch die Fachabteilungen eingebunden sind, kann zumindest krasse Fehlentscheidungen vermeiden und die sowieso knappen Budgets entlasten - auch wenn der damit verbundene Aufwand kurzfristig für Mehrausgaben sorgt.