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30.11.1984

Die jugoslawischen Computerhersteller wollen durch eine stärkere Konzentration und Spezialisierung ihrer Produktion sowie durch eine gemeinsame Absatzstrategie ihren inländischen Marktanteil erhöhen. Einige Unternehmen haben bereits Geschäftsgemeinschaft

Die jugoslawischen Computerhersteller wollen durch eine stärkere Konzentration und Spezialisierung ihrer Produktion sowie durch eine gemeinsame Absatzstrategie ihren inländischen Marktanteil erhöhen. Einige Unternehmen haben bereits Geschäftsgemeinschaften gebildet, um der ausländischen Konkurrenz besser begegnen zu können. Die jugoslawische Computerindustrie dürfte jedoch auch künftig stark von ausländischen Lizenzen abhängig bleiben. Neben der Firma Honeywell, die mit EI (Nis) bereits seit 1979 ein Joint-venture unterhält, engagiert sich auch IBM verstärkt auf dem jugoslawischen Markt. Gegenwärtig besteht mit IBM noch ein Mietvertrag über 25 ältere Systeme, für deren Nutzung monatlich 600 000 US- Dollar gezahlt werden müssen.

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Ein Gemeinschaftsunternehmen im Bereich der Halbleitertechnik hat die Ernst Leitz Wetzlar GmbH mit der amerikanischen LMS Incorporated (Image Micro Systems) gegründet. Die Aktivitäten der Leitz-IMS Co. in Boston konzentrieren sich auf die Beobachtung der Halbleitertechnik und die Entwicklung neuer Systeme für die Elektronikindustrie, teilt Leitz mit. Leitz rechnet für ihren Produktbereich . Halbleitergeräte mit weiterhin jährlich zweistelligen Zuwachsraten. 85 Prozent der Halbleiter-, Meß- und Inspektionssysteme gehen in den Export, vor allem in die USA.

DV- Systeme finden in immer größerem Maße auch im Krankenhaus Eingang. Dies gilt für den medizinischen wie den administrativen Bereich. Um den Krankenhäusern einheitliche Lösungsangebote einschließlich Service und Wartung zu bieten, hat die Hamburger Unternehmens- und Personalberatung SCS mit den Firmen "Röntgen-Müller" und der Advana Krankenhaus-Datenverarbeitung einen Kooperationsvertrag geschlossen. SCS zeichnet hierbei für DV-Lösungen im Verwaltungsbereich verantwortlich.

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In Berlin (West) wurde jetzt der Grundstein für das neue Nixdorf-Werk gelegt. Auf einem 161000 Quadratmeter großen ehemaligen AEG-Gelände entsteht eine Computerfertigung, die gleichzeitig Kernstück eines Technologie- und Industrieparks sein soll. In die auf diesem Areal verbleibenden, seit längerem leerstehenden Hallen der AEG werden unter anderem das Berliner Innovationszentrum BIG sowie Forschungs- und Hochschuleinrichtungen einziehen.

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Das amerikanische Software-Unternehmen Informatics General Corporation hat jetzt sein erstes Europa-Büro in London eröffnet, Informatics General, bekannt durch das System "Mark IV", erzielte im vergangenen Jahr mit 2800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 200 Millionen Dollar.