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08.06.2009 - 

CW-Kolumne

Die Leichtigkeit des Mac-Daseins

Neulich habe ich mir meinen ersten Apple gekauft – nachdem ich seit über 20 Jahren mit Wintel-PCs arbeite. Macbook Pro, 17 Zoll. Jüngere Menschen als ich sagen zu diesem Rechner nur ein Wort: geil! Ich sagte das auch – schon beim Auspacken.

Zugegeben: Man muss sich gedanklich umstellen, um die Funktionsweise der Apple-Hard- und -Software zu verstehen, wenn man an die Wintel-Welt gewöhnt ist. Aber es funktioniert alles problemlos, einfach so.

Und klar: Ich will, dass Geräte, mit denen ich zu tun habe, nicht nur einfach zu bedienen und leistungsfähig sind. Sie sollen auch noch eine Augenweide sein. Apple-Geräte sehen todschick aus. Dessentwegen sieht man gerne auch mal über mancherlei Problemchen hinweg. Hier spricht der Bauch.

Reicht dieses Hip-, dieses Angesagtsein, diese Leichtigkeit des Mac-Daseins aber schon, damit IT-Verantwortliche in Unternehmen eine Investitionsentscheidung für Apple treffen (siehe Seite 10)? Klare Antwort von IT-Leitern: Nein!

Zwar hatte der Springer-Verlag verkündet, man werde in den kommenden Jahren komplett auf Apple-Hard- und Software umsteigen. Doch eine Signalwirkung hatte diese Meldung in deutschen Unternehmen nicht.

Gründe hierfür gibt es genügend. IT-Entscheider führen an, dass viele der eingesetzten Client-Applikationen bei der Umstellung auf Apple neu in Lizenz genommen werden müssten, Legacy-Anwendungen oft nicht mit Apple zusammenpassen beziehungsweise eine Anpassung extrem teuer werden würde. Unternehmen machen zudem die Erfahrung, dass die IT-Infrastruktur im Backend nicht befriedigend mit dem Apple-Kosmos zusammenwirkt, die Interoperabilität also zu wünschen übrig lässt. Zudem monieren IT-Entscheider, dass es für die im Geschäftsumfeld einzusetzende Apple-Gerätschaft keine weltumspannenden Servicekonzepte gibt.

Noch immer verharrt Apple in seiner splendid isolation und führt ein Insel-Dasein. Aber dieses Eiland ist ein wunderschönes. Ich weiß das.