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Application Performance Management in Hybrid Clouds

Die Leistungsfähigkeit von Anwendungen sicherstellen

Channel Manager Deutschland und Österreich bei Riverbed
Hybrid Cloud-Umgebungen werden immer beliebter. Doch es nicht einfach, Daten und Anwendungen in der gewünschten Qualität über solche komplexen IT-Infrastrukturen zu transportieren. Abhilfe schaffen Lösungen, mit denen sich die Performance von Anwendungen erfassen und optimieren lässt.

Cloud Computing erfreut sich bei Unternehmen wachsender Beliebtheit. Das gilt vor allem für hybride Cloud-Umgebungen. Dies sind Kombinationen aus einer Private Cloud im Unternehmensrechenzentrum und Public-Cloud-Diensten, die von einem Anbieter bereitgestellt werden.

Nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft Gartner gehen 75 Prozent der Unternehmen davon aus, dass sie im Jahr 2017 eine Hybrid Cloud nutzen werden. Im Durchschnitt wird dann jedes Unternehmen mehr als 540 Cloud-Dienste im Einsatz haben.

Für Deutschland prognostiziert die Beratungsgesellschaft IDC eine ähnliche Entwicklung. Laut einer Studie von IDC Deutschland nutzten im Jahr 2014 rund 15 Prozent der deutschen Unternehmen eine Hybrid Cloud. Weitere 54 Prozent wollen bis Mitte 2016 ein solches Modell einführen.

Damit sind Hybrid Clouds deutlich beliebter als Public-Cloud-Modelle. Diese sind erst bei 24 Prozent der deutschen Firmen im Einsatz. Allerdings wollen 32 Prozent der Unternehmen bis zum Herbst 2016 solche Services verwenden, beispielsweise Software-as-a-Service-Angebote (SaaS).

Cloud-Nutzung Studie von IDC: Hybrid Cloud ist im Kommen
Cloud-Nutzung Studie von IDC: Hybrid Cloud ist im Kommen
Foto: IDC

Diese Zahlen unterstreichen, dass sich die Cloud für Unternehmen jeder Größe zu einer Standard-IT-Technik entwickelt. Allerdings machen speziell Hybrid Clouds die an sich schon komplexen IT-Umgebungen noch unübersichtlicher.

Vorteile von Hybrid Cloud

Eine Hybrid Cloud bietet eine Reihe von Vorteilen. Dazu zählen niedrigere Kosten und eine höhere Agilität der IT-Umgebung. Der Studie von IDC zufolge erhoffen sich denn auch 51 Prozent der deutschen IT-Fachleute vom Einsatz einer Hybrid Cloud in erster Linie Kosteneinsparungen, 40 Prozent schnellere und flexiblere Geschäftsabläufe.

Doch dieses Cloud-Modell bringt Herausforderungen mit sich, etwa in Bezug auf die Sicherheit und die Transparenz von IT-Services und der entsprechenden Ressourcen. Sie resultieren aus der Tatsache, dass eine wachsende Zahl von Applikationen vorhanden ist, die über unterschiedliche IT-Infrastrukturen an unterschiedlichen Orten bereitgestellt werden.

Cloud-Services zu verwalten, unterscheidet sich aus Sicht der IT-Abteilung eines Unternehmens in erheblichem Maße von der Aufgabe, IT-Dienste über das Unternehmens-Rechenzentrum bereitzustellen. Eine zentrale Herausforderung für IT-Fachleute besteht somit darin, den Übergang zu einer Hybrid Cloud zu bewältigen, gleichzeitig aber die Kontrolle über Workloads sicherzustellen und eine hohe Performance der Anwendungen zu garantieren.

Problemfaktor: Große Distanzen zwischen Rechenzentren und Nutzern

Wesentliche Anforderungen an Workloads sind eine hohe Verfügbarkeit, Sicherheit und Robustheit. Sind diese Faktoren nicht gegeben, kann dies die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen. Unternehmen müssen daher eine nahtlose Anbindung an Cloud-Services sicherstellen. Das schließt Vorkehrungen gegen zu hohe Latenzzeiten mit ein, die bei großen Distanzen zwischen Rechenzentren auftreten können.

Das wiederum erfordert den Einsatz neuer Technologien. Sie sind der Garant für eine optimale IT-Service-Qualität und zufriedene User. Solche Technologien sind aber noch aus einem weiteren Grund wichtig: Sie ermöglichen es Unternehmen, sich gegen die wachsende Zahl von Mitbewerbern zu behaupten und wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Firmen und Organisationen sollten daher sicherstellen, dass die IT-Infrastruktur die Geschäftsziele unterstützt.