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06.06.2005

Die Lieferanten sind in die Bedarfsplanung eingebunden

Black-&-Decker-Tochter hat ihre Prozesse neu gestaltet.

Ein neues System für das Bedarfs- und Liefer-Management hat Emhart Teknologies einführt. Das in Giessen ansässige Unternehmen der Black & Decker Corp. fertigt als Systemlieferant der Automobilindustrie Produkte der Schweiß- und Befestigungstechnik.

Emhart will 40 seiner Lieferanten die Standardlösung "Inconso WMS Storeliner Supply" zur Verfügung stellen. Die Zulieferer sollen dann mit einer speziellen Client-Software über einen Einwahlknoten oder aber via Internet auf das System zugreifen können.

Um die Abruf- und Lieferdaten der Zulieferer ohne Reibungsverluste verarbeiten zu können, wird Emhart für jeden von ihnen einen Account auf dem zentral installierten System einrichten. Dort sind sämtliche Liefervorschriften, vor allem die Verpackungsvorgaben mit den jeweiligen Füllmengen, hinterlegt. Auf dieser Basis kann der Lieferant die Transporte zusammenstellen.

Direkt in die PPS-Systeme

Die Kommunikation zwischen Emhart und den Lieferanten nutzt standardisierte EDI-Nachrichten. Dabei erzeugt das Produktionsplanungs- und -steuerungssystem des Tier-One-Suppliers Lieferabrufe im "Odette-Delins"-Fomat und stellt sie in Verzeichnissen für die Partner auf der zweiten Zulieferstufe bereit. Automatisierte Prozesse im Hintergrund leiten die Abrufdaten als Bedarfsvorschau an den jeweiligen Lieferanten weiter. Mit einem in die Software eingebauten EDI-Konverter lassen sich die Bedarfsdaten direkt an die PPS-Systeme der Lieferanten übergeben.

Das System ist das Ergebnis einer Neugestaltung der betroffenen Geschäftsprozesse. "Die Vereinheitlichung der Prozesse schafft die für uns notwendige Transparenz bezüglich der Liefersituation unserer Lieferanten" erläutert Martin Schneider, der verantwortliche Projektleiter bei Emhart. Die Prozesse beim Wareneingang seien mit der Einführung des Systems "wesentlich vereinfacht" worden. Auch die notwendigen Inventuren ließen sich reduzieren.

Derzeit profitiert nur der Kunststoffsektor des Unternehmens von dem neuen System. Künftig sollen die Qualitäts- und Prozesskostenvorteile jedoch auch in den Bereichen Metall und Maschinen wirksam werden. (qua)