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28.07.2000 - 

Integrierte Unternehmen im Nachteil

Die New Economy zerstört traditionelle Kundenbindung

MÜNCHEN (CW) - Die neue Informationsökonomie krempelt die traditionellen Marktstrukturen um, sagen die Autoren. Verlierer gibt es allemal: Dies zeigt das erbarmungswürdige Beispiel der "Encyclopedia Britannica", der bedeutendsten Enzyklopädie weltweit.

Die Autoren bemühen das Beispiel der Encyclopedia Britannica, um zu zeigen, welche Konsequenzen die zu späte Anpassung an den ökonomischen und technischen Wandel haben kann. Dank CD-ROM verdrängten inhaltlich viel schwächere Konkurrenten wie die "Microsoft Encarta" die Britannica vom Markt.

Das Schicksal der Britannica droht auch anderen Unternehmen, denn nach Ansicht der Autoren lässt die New Economy keinen Stein auf dem anderen. Bei diesem Wandel soll es sich um einen Prozess der Dekonstruktion handeln, der Strukturen, die Unternehmen an Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten bindet, auflöst. Informationstechnologien trennen traditionelle Güterströme in separate Geschäfte auf. So fallen Informations- und Güterökonomie auseinander.

Als Folge dessen werden nach Meinung der Autoren die Gewinner der New Economy keine Unternehmen mit einem integrierten, durchschnittlich erfolgreichen Geschäft sein, denn dieses fällt der Dekonstruktion zum Opfer. Vielmehr gehe es um die Beherrschung von spezifischen Funktionen und Informationsströmen.

Philip Evans, Thomas Wurster: Web Att@ck. Hanser: München, Wien 2000. 219 Seiten, 59,80 Mark.