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Geschäftsanwendungen im Visier


21.02.1997 - 

Die OOP als Bauchladen voller neuer Produkte

-Der Smalltalk-Spezialist Parcplace Systems GmbH, Martinsried, unterstützt jetzt mit seiner Web-Entwicklungsumgebung "Visual Wave 2.0" die Sicherheitslösung "Virtual Vault" von Hewlett-Packard. Die Produktkombination zielt auf die Entwicklung von sicheren Electronic-Commerce-Lösungen für Finanzdienstleister und die Telecom-Industrie.

-Die IBM hat auf der OOP vor allem für die noch nicht fertiggestellte Java-Version der Entwicklungsumgebung Visual Age geworben. Neu ist die Freigabe von Visual Age für Basic. Thema waren auch die ersten ausgelieferten Codes der im Rahmen des San-Francisco-Projekts erstellten Anwendungs-Frameworks. Laut Big Blue haben sich dadurch 25 zusätzliche Softwarehäuser für das Projekt gewinnen lassen. Zu ihnen gehören Borland, Platinum und Symantec.

-Business Re-Engineering mit Hilfe objektorientierter Techniken hat sich die Interactive Objects GmbH (IO), Freiburg im Breisgau, zum Ziel gesetzt. Verfolgt wird diese Absicht jetzt durch das von dem Unternehmen gegründete Convergent Engineering Institute, das entsprechende Verfahren auf Basis der Erkenntnisse des Objektexperten David Taylor und der Corba-Middleware-Technik verwendet. Als ersten Kunden konnte IO die Siemens AG gewinnen.

-Die im Rahmen der OOP preisgekrönte Poet-Datenbank von der Hamburger Poet Software hat eine Erweiterung um ein SQL-Gateway für IBMs DB2-Datenbanken erhalten. Außerdem ist geplant, das Produkt künftig unter der Bezeichnung "Poet Universal Object Server" modulweise zu vermarkten. Auf Client-Seite soll es Developer Kits für C++, Java und Visual Basic geben. Die Java-Variante läßt allerdings noch bis Mitte des Jahres auf sich warten.

-Web-Spezialist Netscape verwendet die in Java geschriebene Objektdatenbank "Object Store PSE für Java" von der Object Design Software GmbH, Wiesbaden, in der Browser-Software "Netscape Communicator".

-Die Berner & Mattner GmbH aus Ottobrunn bei München hat "Rhapsody", ein grafisches Analyse- und Entwicklungssystem für Embedded- und Echtzeitsysteme, in ihren Vertrieb aufgenommen. Das von der amerikanischen I-Logix Inc., Andover, stammende Werkzeug unterstützt die gerade erst freigegebene UML von Jacobson, Booch und Rumbaugh.

-Die MID GmbH, Nürnberg, unterstützt in der für Frühjahr dieses Jahres angekündigten Entwicklungsumgebung "Innovator Object Workbench" die objektorientierte UML. Außerdem wird das Toolset um einen Browser erweitert, der dem Modellierer einen Überblick über alle Klassen, Attribute und Methoden verschafft.

-Workstation-Spezialist Silicon Graphics (SGI), Grasbrunn, glänzte auf der OOP mit der vielbeachteten Java-Entwicklungsumgebung "Cosmo Code 2.0". Die Unix-Software ist für die Erstellung von medienreichen Anwendungen und Java-Applets optimiert. Zum Lieferumfang gehören Tools für objektorientierte Codeanalyse, Quellen-Debugger, ein Editor für Java-Sourcen und Projekt-Management-Software. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Java-Byte-Code leistungssteigernd in Instruktionen für die von SGI verwendeten Mips-Prozessoren umzusetzen.

-In eine ähnliche Richtung zielt die "Select Component Factory" (SCF) der Select Software Tools GmbH, Unterhaching. Das Entwicklungspaket wurde jetzt um Funktionen zur objektorientierten Kapselung von Altsystemen wie Cobol-Programmen oder IMS-Datenbanken erweitert. SCF umfaßt neben den neuen "Wrapping-Tools" Produkte und Methoden für Analyse und Entwicklung, Management-Werkzeuge und einen Component Manager, der auf Softlabs "Enabler Repository" und Microsofts lange angekündigte Repository beruht. Daher ist mit der Freigabe des Pakets nicht vor Ende März dieses Jahres zu rechnen.

-Die Cayenne Software GmbH, München, hat die Version 5.1.1 ihres objektorientierten Analyse- und Entwicklungswerkzeugs freigegeben. Die wesentliche Neuerung des Tools ist die Unterstützung der UML.

-Zur Modellierung von Geschäftsprozessen dient die für Windows- und NT-Systeme optimierte Software "Faba Componentware", die auf der Messe von der österreichischen Fallmann und Bauernfeind GmbH, Linz, gezeigt wurde.

-Sämtliche Abläufe in Entwicklungsfirmen will die Pure Atria GmbH, Oberhaching, mit den Werkzeugen, insbesondere mit "Clear Guide 3.0", unter Kontrolle bringen. Dabei handelt es sich um eine Software, die Projektplanung, Prozeßdefinition und Workflow-Management integriert. Ähnlich wie bei Paketen für kaufmännische Software sollen Prozeßmodelle mitgeliefert werden. Im ersten Release wird damit das Engineering kleinerer und mittlerer Software-Unternehmen unterstützt. Noch in diesem Jahr sollen Modelle für Chipdesign, Marketing sowie Produktion und Transport folgen.

-Der kanadische Dienstleister The Object People, Ottawa, Ontario, will im April in Bonn eine Niederlassung eröffnen. Das Beratungs- und Schulungsunternehmen ist auf objektorientierte Techniken, insbesondere Smalltalk, Java und Datenbankanbindungen, spezialisiert.

-Eine Change-Management-Lösung für Web-Dokumente und Java-Applets stellte die Mortice Kern Systems GmbH, Osterfildern-Kemnat, mit "Web Integrity" vor. Die Workflow-Funktionen des Tools helfen zudem beim Koordinieren der Erstellung von Web-Seiten im Team.

-Die IC&C GmbH, Elmshorn, hat auf der OOP ihre Smalltalk-Werkzeuge "Advance 2.0" und "PAC" präsentiert. Bei Advance handelt es sich um ein Tool für Reverse Engineering, während PAC der Beobachtung von laufenden Systemen dient.

-Die QA-Systems GmbH, Stuttgart, hat grafische Versionen ihrer statischen Analysewerkzeuge "QA-C" und" QA-C++" herausgebracht. Die Werkzeuge dienen der Sourcecode-Analyse und werden vor allem zum Optimieren von in Hardware eingebetteten Programmen verwendet.

-Kostenlos ist ab sofort via Internet eine Light-Version des objektorientierten Modellierungs-Tools "Together/C++" von der Object International Software GmbH, Stuttgart, zu beziehen http://www.oisoft.com , die auf zehn Objektklassen begrenzt ist. Die Vollversion für Windows-Systeme kostet 5000 Mark. Neu ist auch eine Version für das Solaris-Unix von Sunsoft.

-Vorgeführt wurde auch die 32-Bit-Version der PC-Entwicklungsumgebung "Visual Objects 2.0" von Computer Associates (CA), Darmstadt, die sowohl Windows 95 als auch NT 4.0 inklusive der aktuellen Common Controls unterstützt. Die Standard Edition kostet 400 Mark, die Profi-Version das Doppelte.