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15.02.1985 - 

CW-Blitzumfrage zum Schwerpunkt:

Die Pläne der Mainframe-Anbieter bis zum Jahr 2000

Die Fragen

Frage 1

Wie sieht Ihre "Familienplanung" für die nächsten 15 Jahre aus?

Frage 2

Wo, glauben Sie, müssen Sie in Zukunft den Schwerpunkt setzen, um weiterhin erfolgreich zu sein? (Hardware, Software, Service? Bitte antworten Sie nicht mit dem üblichen knallharten "Sowohl-als-auch", sondern versuchen Sie, sich auf einem Punkt festzulegen.)

Frage 3

Welches sind Ihrer nach die Hauptprobleme, mit denen Sie als Mainframe-Anbieter von Ihnen Kunden in Zukunft konfrontiert werden?

Die Anwender verlangen Immer mehr Rechnerleistung von ihren Mainframe-Lieferanten. Die Hersteller reagieren mit Dual- und Quadroprozessoren und denken bereits über Acht-Prozessor-Systeme nach. Dabei entsteht ein ungeheurer System-Overhead, denn grundsätzlich bringt jeder weitere Prozessor nur einen Leistungszuwachs von bestenfalls 80 Prozent. Im Rahmen des

Schwerpunktes "Mainframe-Konzepte" behandelt die COMPUTERWOCHE auch die Strategien der Anbieter im Großcomputerbereich. Vor dem Hintergrund, daß Sperry kürzlich seine Hardwarepläne bis zum Jahr 2000 offenlegte, baten wir um Beantwortung nebenstehender Fragen.

Bernd S. Kowalski

Produkt-Manager der NCR, Augsburg

Zu Frage 1

Die "Familienplanung" des Mainframe-Konzepts für die nächsten 15 Jahre ist auf die Anwenderanforderungen nach Transaktionssystemen für den 24-Stunden-Betrieb ausgerichtet. Die redundante Zusammenschaltung von bis zu acht Prozessoren wird bereits heute schon mit der "Incremental Architecture" geboten, das Non-stop-Processing ist durch die Instant-ready-Software realisiert. Neue, heute noch nicht bekannte Techniken lassen sich modular in dieses Konzept integrieren.

Zu Frage 2

Um weiterhin erfolgreich zu sein, wird NCR den Schwerpunkt heute wie morgen auf den Servicebereich legen.

Zu Frage 3

Die Forderung der Kunden wird sich auf eine abgerundete Produktpalette richten unter Einbeziehung von Netzwerken, dezentralen Systemen, Office-Automation und Softwaretools zur Steigerung der Produktivität.

Harald E. Weiß

Pressestelle der Control Data GmbH, Frankfurt

Zu Frage 1

Fünfzehn Jahre sind in unserer Branche eine lange Zeit. Durch unser Control-Data-Institut wissen wir daß sich das produktorientierte Know-how in dieser Branche alle drei bis fünf Jahre völlig erneuert.

Wer hätte wohl im Jahre 1970 die Marktentwicklung in der jetzt abgelaufenen Weise bis zum heutigen Tag vorhersagen können - und wenn es einer getan hätte: Wer hätte ihm das alles geglaubt? Nein, einer der Schwerpunkte unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit, nämlich der Bereich der Supercomputer, wird aufgrund der Anforderungen betrieben, die bestenfalls fünf Jahre vorhersehbar sind; weitergehende Prognosen könnten nur noch von den Experten getroffen werden, die durch ihre wissenschaftliche Arbeit immer wieder neue Möglichkeiten zu technologischen Veränderungen erkennen und daraus entsprechende Forderungen an die verfügbare Computerleistung ableiten.

Ausgenommen hiervon sind natürlich Änderungen in der Architektur. Mit unserer jetzt eingeschlagenen Architektur der Parallelverarbeitung haben wir die architektonischen Voraussetzungen geschaffen, auch zukünftige technologische Entwicklungen in ihrer vollen Leistungsfähigkeit miteinzubeziehen.

Die uns heute bekannten Anforderungen aus dem technisch-naturwissenschaftlichen Bereich bestimmen die Weiterentwicklungen der Cyber-180-Serie, und hier vor allem das Modell 990 sowie die Eta 10. Ziel ist der Ausbau des Vektorteils, eine schnellere skalare Abarbeitung und eine Steigerung der Parallelverarbeitung. Mit der Eta 10 werden wir bereits im nächsten Jahr einen Rechner zur Verfügung haben, der 10 Gigaflops pro Sekunde durchführt, zwölfmal mehr als der derzeit schnellste Vektorprozessor, die Cyber 205.

Das untere Ende der Cyber-180-Serie das Modell 810, wird sicherlich weiteren "Unterbau" erhalten. Unter der Vorgabe, daß die Softwarekompatibilität gewährleistet ist, werden wir das systemtechnische Wissen aus unserer Supercomputer-Entwicklung weiterhin zur Verbesserung des Preis/Leistungs-Verhältnisses der gesamten Cyber-Serie heranziehen.

Zu Frage 2

Es gibt nicht nur einen Schwerpunkt. Computermarketing verlangt heute viele sich ineinander ergänzende Maßnahmen:

Im Bereich der Hardware beanspruchen wir nach wie vor eine Führungsposition bei der Entwicklung und Fertigung von Supercomputern.

Bei der Software liegt unser Schwerpunkt in der Entwicklung beziehungsweise Weiterentwicklung anspruchsvoller technisch-wissenschaftlicher Applikationen (CAE, Simulation), und im Service haben wir uns mit unseren Anwendungsexperten inzwischen zu einem bedeutenden Ingenieurbüro entwickelt. Dieser Weg wird durch geeignete Kooperation und durch den Ausbau des eigenen Anwendungs-Know-hows weitergeführt.

Zu Frage 3

Die Hauptanforderungen unserer Kunden sehen wir vor allem im Anwendungs-Interfacing. Es muß in Zukunft leichter möglich sein, die dedizierten Applikationen einzelner Geschäftsbereiche zu integrieren, um so eine Gesamtlösung zu erhalten. Sogar branchenweite Datenbankverknüpfungen werden verstärkt gefordert. Das heißt, daß die angebotenen Systeme einer offenen Netzwerkstruktur gerecht werden, wobei ein erheblicher Teil der zukünftigen Computerleistung für die Kommunikation aufgewendet werden muß. Und die Anwendungssoftware wie die zugehörigen Daten und Parameter über standardisierte Schnittstellen aufnehmen und weiterreichen können.

Klaus Kemmler

Base Produkt Marketing Manager der Digital Equipment GmbH,

München

Zu Frage 1

Erfolgreiche Rechnerarchitekturen zeichneten sich dadurch aus, daß sie den verschiedenen Technologieschüben angepaßt werden konnten. Zwei Beispiele aus unserem Hause: Die PDP-11, die mittlerweile in das 17. Jahr geht und immer noch sehr erfolgreich im Bereich der Minis und Mikros verkauft wird, und zum anderen die VAX-Familie, deren Architektur es zuläßt, den Bereich vom Mikro bis zum Mainframe zu umspannen. Die VAX-Familie ist mittlerweile sieben Jahre alt und wird sowohl am unteren wie auch am oberen Ende in den nächsten Jahren erweitert. Kompatibilität innerhalb der Familie ist dabei oberstes Ziel. Betrachtet man jedoch den Zeitraum von 15 Jahren, so gehen wir davon aus, daß Mainframes in Form von Universalrechnern nachhaltig an Bedeutung verlieren werden, und zwar zugunsten von leistungsfähigen Workstations auf der einen sowie leistungsfähigen Spezialrechnern auf der anderen Seite, zum Beispiel Datenverwaltungsrechner oder "Numberchruncher", Systeme, die leistungsmäßig aufgrund ihrer zielgerichteten Funktionalität bis zu tausendmal mehr bieten werden als heutige Jumbos.

Wir sind sicher, daß die VAX - entsprechend weiterentwickelt - auch in zehn Jahren noch verfügbar sein wird. Darüber hinaus ist jedoch davon auszugehen, daß neue Konzepte kommen werden, auf die man sich allerdings heute unseres Erachtens unmöglich festlegen kann.

Zu Frage 2

Die Computerindustrie wird wohl wie keine zweite von dem Fortschritt in der technologischen Entwicklung geprägt. Um hier erfolgreich zu bleiben, ist es erforderlich, überdurchschnittlich in Forschung und Entwicklung zu investieren. Digital Equipment zum Beispiel investiert zwischen 10 und 11 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Schwerpunkte dabei sind die Halbleitertechnik, die Massenspeichertechnik (Winchester, optische Speicher), Kommunikationstechnik (offene Systeme, Open Systems Interconnect) sowie Software (Sprachen der vierten Generation, Methoden der künstlichen Intelligenz, Expertensysteme etc.). Wir sind zuversichtlich, mit diesen Forschungsschwerpunkten eine technologische Führungsrolle beibehalten zu können und unabhängig von der Technologiezufuhr Dritter zu bleiben.

Wir glauben, daß der Anteil des Service am Gesamtergebnis eines erfolgreichen Computerherstellers in den nächsten 15 Jahren von heute rund 20 Prozent auf 70 Prozent oder mehr anwachsen wird. Entsprechende Investitionen werden vorgenommen, um die Palette der Dienstleistungen zu erweitern.

Zu Frage 3

Wir glauben, daß unsere Kunden von vielen Problemen, mit denen sich Anwender von klassischen Mainframes konfrontiert sehen werden, verschont bleiben. Nachfolgend sind einige der Probleme aufgelistet, die wir in Zukunft auf die Benutzer von Mainframes zukommen sehen:

- Dezentralisierung:

Die Entwicklung in Richtung Workstations und intelligente Terminals (Superminis zum heutigen Terminalpreis) macht auf Dauer eine Dezentralisierung der Aufgaben unumgänglich. Zentrale, hierarchische Systeme werden diesen Forderungen nicht gerecht. Eine leistungsfähige, flexible und leicht zu handhabende Netzwerkarchitektur ist hier von äußerster Bedeutung. Lokale Netze, Telefon-Nebenstellenanlagen, öffentliche Netze, ISDN sowie die verschiedensten Netzwerkformen müssen unterstützt werden.

- Offene Systemkommunikation:

Die Bewältigung der Informationsflut der 90er Jahre setzt eine Standardisierung der Netze und Dienste voraus. Kommunikation darf nicht an den Grenzen der Computerhersteller enden. Dem OSI-Modell für offene Systeme kommt daher höchste Bedeutung zu. Nicht alle Netzwerkarchitekturen sind darauf ausgerichtet.

- Softwareproduktivität und -effizienz:

Der Engpaß für die weitere Verbreitung des Computereinsatzes ist der Mangel an entsprechender Software für den Anwender. Daraus resultieren massive Forderungen an die Effizienz der Programmierumgebung. Batch-orientierte Systeme weisen hier gravierende Schwächen auf.

- Familienkonzept:

Im Zuge der obengenannten Dezentralisierung und Vernetzung der Systeme ist ein lückenloses Spektrum von auf- und abwärtskompatiblen Systemen, das vom Mikro über die Hochleistungsworkstation bis hin zum Großrechner reicht, überaus wünschenswert.

- Fazit:

Unsere Kunden finden zwar auch keine heile Welt vor. Sie bleiben jedoch von vielen Problemen verschont, die - bedingt durch den anderen Systemansatz - auf die Anwender der klassischen Mainframes zukommen.

Horst Dönicke

Pressesprecher Bereich Datentechnik der BASF AG, Ludwigshafen

Zu Frage 1

Sicherlich erwartet man von einem Anbieter kompatibler Systeme keine detaillierte "Familienplanung" über einen Zeitraum von 15 Jahren, das heißt von drei Systemgenerationen nach heutigen Maßstäben. Trotz des allgemeinen Trends zu immer mehr

Leistung beabsichtigen wir, Einstiegsmodelle im Leistungsbereich von zwei Mips beizubehalten. Der Anstieg des Leistungsbedarfs wird am oberen Ende unseres Produktspektrums schon in naher Zukunft Systeme mit 40 Mips und mehr erfordern. Bereits Systeme der nächsten Generation werden Bauelemente mit bis zu 5000 Gates pro Chip verwenden

Zu Frage 2

Wir konzentrieren uns darauf, unseren Anwendern mit uneingeschränkt kompatiblen Systemen eine sinnvolle Alternative zu bieten. Unser Schwerpunkt liegt in der Kontinuität des Angebots, besseren Preis/ Leistungs-Verhältnissen und der auf lange Sicht partnerschaftlichen Unterstützung unserer Kunden.

Zu Frage 3

Die Problematik liegt in den besonderen Bedingungen dieses Marktes. Anwender kompatibler Systeme werden auch in Zukunft frühe Verfügbarkeit neuer Technologien fordern und den Schutz ihrer Investitionen in Software und Anwendungen erwarten. Hier wird auch in Zukunft versucht werden, durch gezielte Verunsicherungen Pläne und Absichten von Kunden in Frage zu stellen. Daß wir in der Lage sind, mit unserem Produktangebot in jeder Beziehung wettbewerbsfähig zu sein, haben nicht nur die vergangenen Jahre gezeigt. Gerade Ankündigungen dieser Tage beinhalten Ausstattungsmerkmale, welche von BASF bereits seit Jahren angeboten werden.

H. Ulrich Altschoeller

Marketingleiter Computersysteme der Burroughs Deutschland GmbH, Eschborn

Zu Frage 1

Burroughs bietet zur Zeit bereits eine code- und datenkompatible Rechnerserie (die A-Serie), die über ein IDC-Rating von zirka 35 bis 1000 reicht. Das zugrunde liegende Betriebssystem ist MCP, das in allen maßgeblichen Bewertungen als Nummer eins abschneidet (siehe Datapro July 84 - User Rating of Mainframes). Diese A-Serie wird kontinuierlich nach oben und nach unten ausgebaut. Burroughs bietet bereits Hauptspeichergrößen von 196 MB. 1 GByte ist in Kürze denkbar. Nach unten wird der 1-Chip-Mainframe mit gleicher Architektur angepeilt. Durch standardisierte Kanalanschlüsse und strikte Einhaltung der OSI-Normen hält sich Burroughs zu jetzigen und zukünftigen Standards offen. Den Einstieg in die Unix-Welt bietet Burroughs seinen Anwendern durch die kürzlich in die Produktpalette integrierten Unix-Prozessoren XE 550.

Die in den letzten Wochen angekündigte InterPro (TM) Software für die gesamte Rechnerpalette erlaubt das Betreiben von Mainframes so einfach, wie man es von. Mikros gewohnt ist. InterPro stellt eine "äußere Schale" (Benutzeroberfläche) der gesamten System- und Umgebungssoftware dar. Burroughs-spezifische Systemkenntnisse sind nahezu nicht mehr erforderlich. InterPro steigert somit die Produktivität der DV-Fachleute. Zur Produktivitätssteigerung bei der Anwendungsentwicklung durch qualifizierte Endbenutzer bietet Burroughs bereits heute - und verstärkt in der Zukunft - die vierte Generationssprache LINC. LINC erstellt in einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit komplette datenbankunterstützte Anwendungssysteme.

Mit dieser Politik der "Vereinfachung" - ob bei Klein- oder Großrechner - räumt Burroughs mit dem Mythos "EDV nur für Eingeweihte" auf. Nach dem Motto: Informationsverarbeitung, offen für "jedermann".

Zu Frage 2

Burroughs setzt Schwerpunkte in der Weiterentwicklung der oben beschriebenen Benutzerfreundlichkeit bei gleichzeitiger Implementierung und Anpassung an kommende Standards.

Zu Frage 3

Nicht-IBM

Anwender haben in der Vergangenheit das Hauptproblem in der Isolierung gesehen. Die PCM-Alternative hat sich offensichtlich im Markt nicht durchgesetzt, und Burroughs hat diesen Weg auch nicht eingeschlagen. Die Alternative für die Zukunft kann also nur sein: Die beste Lösung für ein gestecktes Ziel bieten.

Kunden müssen sich in der Zukunft mehr und mehr fragen, ob sie Datenverarbeitung als Selbstzweck sehen oder ob sie sich mehr auf die Steigerung ihrer Informationsqualität konzentrieren, um eine bessere Unternehmenssteuerung und -kontrolle zu erreichen. Dies bedeutet also auch eine Neudefinition der Unternehmensziele .

Ansonsten ist für die Zukunft zu erwarten, daß die Grenzen zwischen der IBM- und der Nicht-IBM-Welt durch Weiterentwicklung in den Standards der Netzwerke (OSI) und der Betriebssysteme mehr und mehr schmelzen werden.

Fritz Jörn

Marketingleiter der Tandem Computer GmbH, Frankfurt

Zu Frage 1

15 Jahre sind eine lange Zeit. Beim raschen Generationswechsel in der Computertechnik müßte da eine "Familienplanung" schon über mehrere Generationen gehen. Und Sie wissen, wie das mit Kindern ist - präzise Aussagen kann man da nicht erwarten!

Zu Frage 2

Unsere Schwerpunkte werden aber in drei Bereichen liegen:

1. Netzwerke und Büroautomation: noch mehr Verbindungen zwischen allen möglichen Technologien. Tandem ist der ideale Rechner der mittleren Ebene - der gesamte administrative Fluß von Daten und Anweisungen soll über Tandem laufen, ausfallgeschützt, konfigurationsflexibel und preiswert.

2. Noch bessere Prozessoren - aber kompatibel! Wir haben jetzt schon drei kompatible Prozessoren. Laufende Verbesserungen des Preis/ Leistungs-Verhältnisses sind zu erwarten. Der Kunde von Tandem kann dann nicht nur (wie nirgends anders) die Zahl der Prozessoren seinen Bedürfnissen anpassen, sondern auch deren Leistungsdaten.

3. Software für den Anwender. Bei unseren zirka 100 Kunden in Deutschland und fast 1000 Kunden weltweit sind zahlreiche Softwarepakete aus eigener Entwicklung, von Softwarehäusern oder von Tandem im Einsatz. Diese Anwendungssoftware in Kooperation mit unseren Partnern wesentliches, langfristiges Ziel.

Zu Frage 3

Unsere Kunden konfrontieren uns nicht mit "Hauptproblemen", sondern, wie man in Deutschland so schön sagt, mit Herausforderungen. Tandem ist nun gerade 10 Jahre alt und ich bin sicher, daß wir die nächsten 15 Jahre genausogut meistern werden - durch eigene Kreativität und durch Anpassung an die Wünsche der Kunden, die ihrerseits sich an den technischen Möglichkeiten orientieren und dabei oft das technisch noch nicht Mögliche im Auge haben - technological leadership!

Boris Nintscheft

Produkt Manager der ICL Deutschland GmbH. Nürnberg

Zu Frage 1

Die bestehenden ICL-Mainframe-Systeme, 2903/2904, ME 29, 2900 fließen zusammen in ein System Boston, welches in diesem Jahr von ICL angekündigt wird. Eigenschaften dieses Systems sind

- Leistungsspektrum: 7 bis 5 MIPS - Ausfallsicherheit:

- Mehrere Systemeinheiten können durch schnelle Glasfaserleitungen verbunden werden.

- Mehrere Verarbeitungsprozessoren konfigurierbar.

- Schnelle Suchprozessoren für den normalen Dialog und Ad-hoc-Abfragen, unterstützt durch flexible Datenbanksysteme .

- Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme im Parallelbetrieb, zum Beispiel VME, DME, TME, Unix

Oberhalb dieser 5-MIPS-Leistung wird ICL ein System Vienna ankündigen, mit einer Leistung von bis zu 50 MIPS.

Zu Frage 2

Integration der Systeme in offene Netzwerke, Service aus einer Hand hinsichtlich:

Hardware

Anwendungen

Beratung

Implementierung

Schulung

In allen Bereichen Handel und Industrie Ausbau der heutigen Dialogverarbeitung zur Informationsverarbeitung auf der Basis schneller Suchprozessoren. ICL bietet dann einer Content Adressable File Store-System an.

Zu Frage 3

Kommunikation verschiedener Mainframe-Systeme untereinander. Ziel sollte sein, einen gemeinsamen Standard festzulegen. Diverse Anwendungen auf dem System lauffähig zu machen durch den Parallelbetrieb verschiedenes Betriebssystem unter anderen Unix.