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26.05.2006

Die Prototypen

Erstmals wurde der viel besprochene 100-Dollar-Laptop in den USA vorgestellt. Die bunten Schülerrechner sind nun in das Stadium einer funktionsfähigen Ausführung getreten und lassen das endgültige Design erkennen. Aufgabe der Entwickler und der ausführenden Firmen, darunter AMD und Red Hat, wird es nun sein, die Rechner möglichst robust zu machen, sodass ihnen weder Sturz noch extreme Temperaturen noch Softwarefehler schaden. Zudem müssen sie mit einem drahtlosen Zugang zum Internet versehen werden. Mit den Minirechnern sollen Schüler in der Dritten Welt ausgerüstet werden, so die Vorgabe des ehemaligen Leiters des MIT Media Lab, Nicholas Negroponte, und der Initiative "One Laptop Per Child" (OLPC, www.laptop.org/ index.en_US.html).

Die Laptop-Hardware soll aus einem 500-Megahertz-Prozessor, einem stromsparenden Flash-Speicher (statt Festplatte) und einem wenig Energie verbrauchenden, extra zu entwickelnden Farbbildschirm bestehen. Der Rechner, so die Initiatoren, soll auch eine Handkurbel haben, um ihn zur Not auch ohne Batterie zu betreiben. Allerdings ist noch immer offen, wer die Produktionskosten des Rechners übernehmen wird.

Laut der OLPC wird erst produziert, wenn ein Auftragsvolumen von fünf Millionen Rechnern garantiert ist. Deshalb setzt die OLPC auf Orders aus Brasilien, Indien, China und Nigeria. Sie sollen jeweils wenigstens eine Million Rechner bestellen. Zudem sucht die Initiative Spender, die für 300 Dollar drei Rechner erwer- ben. Zwei davon müssen direkt bedürftigen Kindern zur Verfügung gestellt werden.

Wolfgang Leierseder