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Verzeichnisdienste/Kommentar


03.07.1998 - 

Die Qual der Wahl

Mit dem Erfolg des Internet und der Verschmelzung von Informations- und Kommunikationstechnologie trat eine bereits länger bekannte DV-Lösung ihren Siegeszug an: die Directory Services. Hatten die Verzeichnisdienste früher in Form von X.500 ihre klassischen Einsatzgebiete in den Weitverkehrsnetzen der Carrier, haben sie heute einen strategischen Stellenwert im LAN und Enterprise Network.

Dabei mauserten sich die Directories von einfachen Tools zur Benutzerverwaltung, wie sie noch in den aktuellen NT-Versionen implementiert sind, zu wahren Alleskönnern, die den Anwender bei der Reise durch die immer umfassenderen Netze unterstützen.

Doch nicht nur der End-User profitiert von den digitalen Tausendsassas, sondern auch der Systemadministrator, der Anwenderdaten, Benutzerrechte etc. im Idealfall nicht mehr für jede Applikation einzeln eingeben muß. Dank der Directories können diese Informationen zentral im Netz vorgehalten werden.

Mit diesem strategischen Stellenwert kommt der Wahl des passenden Verzeichnisdienstes eine immer größere Bedeutung zu. Hier buhlen Banyan, mit Streettalk einer der ersten Anbieter, sowie Novell mit den praxiserprobten Novell Directory Services (NDS) und Microsoft mit den kommenden Active Direc- tory Services um die Gunst der Benutzer.

Allerdings sind alle drei Ansätze in einem gewissen Maß proprietäre Verfahren, so daß sich der Anwender unter Umständen lange an einen Hersteller bindet. Einen Ausweg aus diesem Dilemma offeriert das Lightweight Directory Access Protocol (LDPA). Im engeren Sinn der Definition zwar kein Verzeichnisdienst, steuert es den Zugriff auf die Directories und hilft so, als zwischengeschaltete Instanz die Abhängigkeit von nur einem Hersteller zu verringern. hi