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05.01.1978 - 

Was Schweizer Datenfachleute verdienen:

Die Rezession hat am Salär nicht gerüttelt

ZÜRICH (sg) - Der ebenso rührige wie oftmals hilflos wirkende Verband der Datenverarbeitungsfachleute (VDF), eine Untergruppe der gewerkschaftlichen Organisation des Schweizerischen Kaufmännischen Vereins, glänzt wieder einmal mit einer Neuauflage seiner alle zwei Jahre angestellten Salärumfrage für EDV-Personal. Heuer werden damit zum siebten Male den Personalchefs und EDV-Leitern Zahlen für eine sichere Entscheidung bei der Entlohnung ihrer EDV-Spezialisten geboten.

Gemessen am offiziellen schweizerischen Lebenshaltungs-Index und im Vergleich zur vormaligen Auswertung dieser Art kann festgestellt werden, daß sich durch alle EDV-Sparten hindurch das Salärgefüge nur unwesentlich verändert hat. Nicht zuletzt wohl

auch eine Folge der andauernden Rezession. Dennoch kann ohne jede Übertreibung festgestellt werden, daß sich das Einkommen der schweizerischen EDV-Spezialisten auch heute noch auf einem respektablen Niveau bewegt. Reicht dies doch, wie die nachstehende Tabelle (Auszug) aus der Untersuchung es belegt, bis nahe an die Traumgrenze von jährlich bis zu 100 000 Franken.

Von den annähernd 25 000 im Bereich der EDV beschäftigten Personen wurden in dieser Auswertung mehr als 3500 erfaßt; sie stammen aus total 412 Unternehmen, über deren Zusammensetzung die Branchen-Tabelle genaueren Aufschluß gibt. Stand der Auswertung ist September 1977. In der Jahreslohnsumme sind neben dem 13. Monatssalär und Weihnachtsgratifikation auch alle übrigen Zahlungen wie Schicht-, Dienstalters- und ähnliche, üblicherweise gewährte Zulagen enthalten.

Selbst um die Abklärung dessen, was ein Datenschutzbeauftragter verdient oder verdienen sollte, obgleich es von denen offiziell in der Schweiz gar noch niemanden geben sollte, weil eben zu dieser Aufgabe noch keinerlei verbindliche Festlegungen getroffen worden sind, hat sich der VDF mit seiner Untersuchung bemüht. Immerhin sind hierzu Zahlen von fünf Prozent der befragten Firmen genannt worden. Sie erschienen jedoch nicht repräsentativ genug, um daraus Schlüsse ziehen zu können.