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17.10.1975

Die Roboter kommen

Die Europäer stehen den industriellen Robotern aufgeschlossener gegenüber als die Amerikaner, stellten die Marktforschungsfirmen Frost & Sullivan in einer neuen Studie fest. Daher werden diese "programmierbaren, speicherkontrollierten Maschinen mit mehreren Freiheitsgraden" - so die exakte Definition zur Unterscheidung von gewöhnlichen Produktionsautomaten - 1985 in Europa bereits einen Markt von knapp 12 Milliarden Mark darstellen.

1980 für 13 Mark pro Stunde

Teilmärkte mit dem größten Wachstum dürften angesichts der relativ niedrigen britischen Löhne bis dahin die Bundesrepublik, Frankreich und Italien sein. Einem Bericht im "New Scientist" zufolge (Vol. 67, S. 651) soll ein Minicomputer-gesteuerter Industrieroboter jedoch schon 1980 pro Stunde nur etwa 13 Mark kosten und damit dann unter dem Stundensatz eines Arbeiters liegen.

Laut Frost & Sullivan dürften die Produktionsroboter in den nächsten Jahren folgende Entwicklungsphasen durchlaufen: eine sensor-gesteuerte zweite Generation wird bereits kombinierte Produktions- und Testaufgaben bewältigen können, die dritte Generation wird eine Art koordinierter Augen- und Handbewegungen vollführen können, und schließlich stehen dann Roboter ins Haus, die, ausgestattet mit "praktischer" Intelligenz, Einzelteile zusammensetzen können.

Schweden voran

Nach der Frost & Sullivan-Studie stehen heute die meisten Industrie-Roboter Europas, nämlich gut ein Viertel, in Schweden. Gut ein Fünftel finden sich in Italien knapp ein Siebtel bevölkert westdeutsche Werkhallen und nur jeder zehnte fand bislang den Weg auf die britische Insel.

Auf längere Sicht hält die Studie die Entwicklung von Robotern für unausweichlich, die mit Sensoren die Umgebung ihres Arbeitsplatzes erfassen und die gesammelten Informationen verarbeiten können. Sie sollen dieses Informationsbild mit den vorgegebenen Produktionsbefehlen vergleichen und Entscheidungen treffen können, dabei wiederum lernen und ihr Wahrnehmungsverhalten sowie ihr Reaktion modifizieren können. -m-