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05.06.1998 - 

Trends bei Produktdaten-Management

Die Schwächen liegen bislang in der 3D-Integration

An erster Stelle stehen dabei die Schnittstellen-Konzepte für eine tiefergreifende CAD-PDM-Kopplung, insbesondere im 3D-Bereich. So sollte ein PDM-System in der Lage sein, Baugruppen- und Einzelteilmodelle sowie die daraus abgeleiteten Zeichnungen konsistent zu verwalten. Gefordert wird beispielsweise, daß

-die Verwendungsnachweise der einzelnen Teile dokumentiert sind,

-eine Zuordnung der technischen Teilestammdaten im Dokument erfolgt,

-über eine Verknüpfung zur Sachmerkmalleiste die Parametrikfunktionen im CAD-System angestoßen werden können,

-im PDM-System sowohl eine Top-down- als auch eine Bottom-up-Modellierung möglich ist.

Werden etwa im CAD-System Einzelteile konstruiert, zu einer Baugruppe zusammengefaßt und daraus Strukturen abgeleitet, die sich in der PDM-Lösung pflegen lassen, handelt es sich um ein Bottom-up-Verfahren. Umgekehrt bedeutet Top-down, daß zuerst im PDM eine Baugruppenstruktur definiert wird und davon ausgehend die Detailkonstruktion im CAD erfolgt.

Kombinationen mit CAD-Funktionen

In diesen Bereichen sieht CSC Ploenzke die Hersteller derzeit intensiv arbeiten. Bietet ein CAD-System die Möglichkeit, einem modellierten Körper den entsprechenden Werkstoff mit seiner Dichte zuzuordnen, dann sollte sich die daraus resultierende Gewichtsinformation in die PDM-Lösung einbringen lassen.

Sofern die Schnittstellen diese Forderungen künftig erfüllen, sind auch die Voraussetzungen für das derzeit diskutierte "Digital-Mock-up" gegeben. Dabei geht es im wesentlichen um eine mit PDM und CAD kombinierte Arbeitsweise. Wird beispielsweise im PDM eine Stückliste gepflegt, in der alle denkbaren Komponenten für ein komplettes Baugruppenspektrum beschrieben sind, muß der Konstrukteur die von ihm benötigten Komponenten nur noch auswählen, das CAD-System lädt die Teile und positioniert sie zueinander. Mit einem derart zusammengesetzten Modell (Assembly) sind dann unter anderem Kollisionsuntersuchungen möglich.

Als dritten logischen Entwicklungsschritt nennen die Experten intelligente Produktkonfiguratoren, die den Komplexstücklisten aufgesetzt werden können, um die Auswahl der Komponenten zu unterstützen.

Weniger komplex stellt sich der Bereich PDM-PPS-Kopplung dar. Hier gibt es zertifizierte Schnittstellen zu den marktführenden PPS-Systemen. Prinzipiell bieten sie die Möglichkeit der Teilestamm- und Stücklistenübergabe. Künftige Erweiterungen wird es hinsichtlich des Dokumenten-Managements und einer Synchronisierung des Änderungswesens geben.