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17.11.1978 - 

Lampertz-Beitrag zum Datenschutz:

"Die Sicherheit in Sicherheit wiegen"

BERLIN - "Gegen Mißbrauch oder beabsichtigte Vernichtung gespeicherter Daten gibt es eine ganze Reihe von organisatorischen Sicherheits-Systemen. Hauptfeind jeder EDV-Anlage sind jedoch immer noch Feuer, Rauch und Wasser innerhalb des Hauses." So Dieter Lenz, Vertriebsleiter der Lampertz GmbH & Co. KG, Berlin.

Viele Unternehmen wiegen sich in dem Bewußtsein, ihre Daten ja kopiert und ausgelagert zu haben, in scheinbarer Sicherheit. Scheinbar deswegen, weil natürlich die aktuellsten Informationen je nach "Auslagerungsrhythmus" am gleichen Tage, nach mehreren Tagen oder gar Wochen nicht ausgelagert wurden. Zwar gibt die Verabschiedung der Prüfbestimmungen nach VDMA-Einheitsblatt 24991 dem Anwender "die Sicherheit der Sicherheit": Jeder Hersteller kann seinen Datenschrank am Institut für Baustoffkunde und Stahlbetonbau an der TU-Braunschweig testen lassen. Besteht der Schrank die harten Tests, so erhält er die Prüfplakette RAL-RG 626/7, die garantiert, daß die Serienausführung in Material und Konstruktion mit der des getesteten Schrankes identisch ist. Unregelmäßige, beim Schrankhersteller nicht angemeldete Kontrollen einer unabhängigen Prüfungskommission gewähren zusätzliche Qualitätssicherheit.

Allerdings sind feuerfeste Schränke für große Datenmengen (Lenz spricht von über 2000 Magnetbändern) nicht mehr praktikabel. Für die Sicherung großer Datenbestände werden deshalb jetzt komplette "Datenschutz-Räume" angeboten. Die Lampertz-Funktion des Datenschutz-Raumes wird als "Maßkonfektion" individuell nach vorhandenem Raum und geplantem Fassungsvermögen aus vorgefertigten, selbsttragenden Elementen an Ort und Stelle montiert. Lampertz bietet zwei unterschiedliche Versionen an.

Version A zum Einbau in vorhandene Räume, Version B - als "Raum im Raum-System" bezeichnet - kann vorhandene Räume ganz oder nur in Teilbereichen ausfüllen. Lampertz charakterisiert diese Version als "eine Art überdimensionalen, begehbaren Data-Safe", wie er zum Beispiel in ein Rechenzentrum eingebaut werden kann.

Für den Bau dieser Datenschutz-Systeme werden die gleichen Isolierstoffe und Materialien verwendet, wie bei den VDMA-getesteten-Data-Safes. Die Tresor-Doppeltüre wurde an der TU-Braunschweig getestet, mit dem Ergebnis, daß - so Lampertz - "magnetische Datenträger und Mikrofilme bei Außentemperaturen von mehr als 1000 Grad Celsius dennoch vor der Hitzeeinwirkung und Luftfeuchtigkeit geschützt bleiben".