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13.02.1976 - 

Willy Bogner Sportbekleidung, München

Die Ski-Cracks nahmen den Ausweichpfad

MÜNCHEN - Als bei der Münchner Firma Bogner, bekannt als Hersteller modischer Sportbekleidung, im Frühjahr 1975 die Finanzbuchhaltung als ein weiteres Arbeitsgebiet auf EDV umgestellt werden sollte, war die installierte 370/115 bereits voll ausge lastet, so daß eine

Systemerweiterung erforderlich gewesen wäre, um Maschinenzeit freizubekommen. Überdies

deckten IBM's FIBU-Standardprogramme nicht voll ab, was im Hause Bogner gefordert wurde: Man hätte selbst programmieren missen.

Was lag also näher, als diesen Teilbereich auszugliedern und über eine zweite, entsprechend dimensionierte Anlage abzuwickeln?

Dafür, daß in dieses "lnselkonzept" letztlich nur ein MDT-System paßte, nennt Prokurist Fritz Wagnerberger - wie Junior-Chef Willy Bogner vor gut einem Jahrzehnt ein erfolgreicher Ski-Crack - zwei Gründe: "Eine Neuprogrammierung erschien wirtsaftlich nicht vertretbar, zumal uns von Philips mit Varial ein Programmpaket angeboten wurde, das ohne Änderung

übernommen werden konnte." Hinzu kam, daß auf die Kontokarte nicht verzichtet werden sollte. Wagnerberger: " Mit dem Magnetkonto kommen unsere Buchhaltungskräfte besser zurecht als mit einer EDV-Liste." Als "Stand-Alone-Anlage" im Arbeitsumfeld des Buchhaltungspersonals, dem Großraumbüro "Rechnungswesen" installiert, liefert heute ein Phillips-Magnetkonten-Computer 320 den ständigen Beweis, daß Zentralisierung der Datenverarbeitung nicht immer die bestmögliche Lösung ist. Auf die Kosten/Nutzen-Abwägung kommt es an.