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Management-Lösung The Guard von Realtech


19.07.2002 - 

Die Stärke liegt in der Kombination

MÜNCHEN (CW) - Der Hersteller Realtech aus Walldorf bietet die Produktsuite "The Guard", die alle wichtigen Aspekte des System-Managements abdeckt. Die Komponenten zum Verwalten von Betriebssystemen, Anwendungen, Netzwerk und Datenbanken können einzeln oder zusammen eingesetzt werden.

Als "integrierte Multipoint-Solution" bezeichnet Rudolf Caspary, Geschäftsführer bei Realtech, das unter der Bezeichnung The Guard laufende System-Management-Portfolio seines Unternehmens. "Applicationmanager", "Inventorymanager", "Helpdesk" oder der "Networkmanager" können auch einzeln erworben und eingesetzt werden.

Dank der Integration auf Basis von Corba lassen sich die individuellen Management-Komponenten nach und nach ergänzen, um so eine umfassende Lösung zur Verwaltung der Unternehmens-IT einzuführen. Diese stellt dem Anwender sämtliche Funktionen zur Inventarisierung, zur Verwaltung von Netzinfrastruktur, Datenbanken, Applikationen sowie Helpdesk beziehungsweise Call-Center und Betriebssystem-Pflege über das seit der letzten CeBIT erhältliche "System-Management-Portal" bereit.

Obwohl Realtech aus dem SAP-Umfeld heraus entstand, legt Caspary Wert auf die Feststellung, dass das Anwendungsgebiet von The Guard viel breiter angelegt ist. So können neben Anwendungen von Herstellern wie Peoplesoft oder Siebel auch eine ganze Reihe verschiedener Datenbanken (Oracle, Microsoft SQL und IBM DB/2) und Betriebssysteme (OS/390, OS/400, Windows NT und Windows 2000 Professional, Linux sowie die gängigsten Unix-Derivate) verwaltet werden.

Korrelations-Engine

Der Networkmanager erkennt den Angaben zufolge Geräte verschiedenster Hersteller automatisch und zeigt sie dem Administrator an. Basis hierfür sind über 250 von Realtech entwickelte produktspezifische Module (PSMs).

Als weitere Stärke neben der erwähnten Integration sieht Caspary die Korrelations-Engine von The Guard: Um unnötige Fehlermeldungen herauszufiltern und Problemsituationen möglichst schnell erkennen zu können, nutzt der Hersteller ein besonderes Verfahren. Dieses setzt das Verhältnis von Hard- und Softwarekomponenten innerhalb eines Systems in eine zeitliche Beziehung zueinander. Dabei kann es sich um Angaben darüber handeln, ob eine Netzwerkkarte ausfällt, ohne dass der Rechner abstürzt, oder ob der Ausfall nach dem Absturz des PCs erfolgt ist.

Die konkrete Abfolge der aufgezeichneten Ereignisse ergibt ein Muster, das charakteristisch für bestimmte Situationen ist. Der Vergleich mit "Event Set Templates" (vordefinierten Mustern) hilft, einen Problemfall schneller zu erkennen. Die Realtech-Lösung verfügt über einen Basissatz solcher Muster, es ist laut Caspary jedoch für Anwender einfach, eigene Templates für bestimmte Zustände zu definieren. (ave)