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23.01.1997 - 

Böse Weihnachtsüberraschung

Die Strässle-Kundschaft hängt in der Luft

"Ein PPS-System greift in die Organisation ein, das kann man nicht einfach austauschen - selbst wann man das Geld dafür auf dem Konto hat", beschreibt Förster, Prokurist bei der Nutrichem GmbH im fränkischen Roth, seine Lage.

Im Frühjahr 1995 hatte Förster der Strässle GmbH einen Generalunternehmer-Auftrag für die Installation von PSK erteilt - ein Dreivierteljahr, bevor der damalige Geschäftsführer Wolfgang Dietrich den Stuttgarter Softwarehersteller im Groll verließ. Zuvor hatte Förster eigenen Angaben zufolge auch Erkundigungen über die finanzielle Situation des Anbieters eingezogen - und keinen Grund zur Besorgnis gefunden.

Mittlerweile läuft PSK bei Nutrichem seit etwa einem Jahr. "Wir haben keine Probleme im laufenden Betrieb, sind also in den nächsten 14 Tagen nicht auf Strässle angewiesen", beugt der Prokurist etwaigen Anflügen von Panik vor. Seine Anfragen bezüglich des laufenden Wartungsvertrags habe Strässle allerdings noch nicht beantwortet.

Förster hofft nun, daß aus dem Konkursverfahren eine Auffanggesellschaft hervorgeht oder daß ein Software-Unternehmen das Produkt übernimmt und weiterentwickelt. Vorsichtshalber sieht er sich aber nach Alternativen um. Wie er ausführt, gibt es eine Handvoll Softwarehäuser, die über PSK-Know-how verfügten. Wer das Produkt vollständig warten oder sogar weiterentwickeln könne, wisse er jedoch nicht.