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01.10.1999 - 

Nach Mayerhofer gehen auch Kick und Lattemann

Die Systems-Macher werfen das Handtuch

MÜNCHEN (hv) - Unter keinem guten Stern steht die Münchner Messe Systems ''99: Nachdem der verantwortliche Projektleiter Christian Mayerhofer die Messe München GmbH bereits im Frühjahr verlassen hatte, wird nach der diesjährigen Veranstaltung auch Geschäftsbereichsleiter Ernst Kick seinen Hut nehmen.

Im Gespräch mit der CW äußerte sich Kick nur zurückhal- tend zu seinen Beweggründen. "Ich mache das jetzt seit zwölf Jahren", so der Manager, "jetzt ist einmal ein Wechsel angesagt." Wohin gewechselt werden soll, sagt der Projektleiter, Projektgruppenleiter und Geschäftsbereichsleiter in Personalunion freilich noch nicht.

Wie Kick und Mayerhofer verläßt auch Dorine Lattemann, Abteilungsleiterin Projekt PR und Neue Technologien, die Münchner Messe. Ähnlich wie Kick will sie unmittelbar vor dem Münchner Branchenereignis nicht über ihre Motive reden.

Aus dem Messeumfeld verlautet jedoch gerüchteweise, im Management des Verantwortungsbereichs Neue Technologien herrsche seit längerem Unzufriedenheit. "In der Messeleitung sitzen Leute aus der Verwaltung", kritisiert ein Insider, "es gibt kein innovatives Management - Veränderungsprozesse kommen da nur sehr langsam voran."

So habe das Systems-Trio Kick, Mayerhofer und Lattemann vergeblich darum gekämpft, gelun- gene Ideen aus den Konzepten für Messen wie Systems oder Electronica auf andere Veranstaltungen zu übertragen. Offenbar standen diesem Know-how-Transfer verkrustete Strukturen entgegen. Andere Gerüchte besagen indes, daß sich insbesondere Kick mit seiner Position als Geschäftsbereichsleiter unter Wert verkauft sah und vergeblich versucht hatte, in den Vorstand aufzurücken.