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13.10.2014 - 

Im Fokus des Channels

Die Top 10 der Notebooks

Wolfgang Emmer arbeitet bei Evernine.
HP, Lenovo oder Apple? Für welche Notebooks interessiert sich der IT-Channel am meisten? Die aktuellen Klickzahlen des Vergleichsportals ITscope liefern die Antwort.

Obwohl Tablets immer mehr Einzug in Unternehmen finden, können sie Notebooks nicht vollkommen ersetzen, denn Features wie Tastatur, Softwarekompatibilität und Rechenleistung können sie nur schwer Paroli bieten.

Doch welche Notebooks interessieren den IT-Channel im Jahr 2014 am meisten? Auf dem Vergleichsportal ITscope informieren sich mehrere tausend Fachhändler regelmäßig über aktuelle Preise, Lagerverfügbarkeiten und Spezifikationen zu verschiedenen IT-Produkten. Die Klickzahlen des Portals liefern einen guten Überblick, welche Laptops Fachhändler in die engere Wahl ziehen.

ChannelPartner rankt die 10 heißesten Notebooks anhand exklusiver Zahlen von ITscope.

Für welche Notebooks interessiert sich der Channel?
Für welche Notebooks interessiert sich der Channel?
Foto: apops - Fotolia.com

Die gefragtesten Hersteller

Zwei Hersteller dominieren den Notebook-Markt im Channel: HP und Lenovo. Während das Notebookportfolio von HP insgesamt 182.226 Mal angeklickt wurde, folgt dicht dahinter Lenovo mit 172.384 Klicks.

Etwas abgeschlagen auf den Rängen drei bis fünf finden sich Asus, Acer und Toshiba wieder, deren Klickzahlen sich zwischen rund 130.000 und 100.000 bewegen.

Aber wo steckt Apple? Viele Fachhändler vermuteten die Kalifornier wohl auf den ersten Rängen - doch dem ist nicht so. Der Hersteller befindet sich weit abgeschlagen mit 65.057 Klicks auf dem sechsten Platz und muss aufpassen, dass ihm nicht Fujitsu (56.111 Klicks), MSI (43.134 Klicks) und Dell (37.415 Klicks) zu dicht auf die Fersen rücken. Dennoch schafft Apple es, einige seiner MacBooks in den Top 10 zu platzieren, wie Sie gleich ausführlicher sehen.

Die Top-Notebooks auf den Plätzen 1-3

Das mit Abstand interessanteste Notebook für Fachhändler stammt von Spitzenreiter HP und trägt die Bezeichnung "ProBook 450 G1". Das Gerät mit Core I5 4200M misst 15,6 Zoll und läuft unter Windows 7.

Der Spitzenreiter: Das ProBook 450 G1 aus dem Hause HP.
Der Spitzenreiter: Das ProBook 450 G1 aus dem Hause HP.

Die beiden anderen Plätze auf dem Treppchen beanspruchen ebenfalls Kandidaten aus der ProBook-Reihe für sich, allerdings in verschiedenen Konfigurationen. Hier ist hervorzuheben, dass sich die 17,3- Zoll-Variante des ProBooks auf Platz zwei drängt. Das HP-Notebook auf dem dritten Platz entspricht weitgehend dem Spitzenreiter, doch setzt es auf den preisgünstigeren AMD A 2,5 GHz-Prozessor.

Die Plätze 4-6

Fujitsus Lifebook A 512 landet auf dem vierten Platz und schafft es so, die HP-Dominanz fürs erste zu brechen. Das Notebook misst 15,6 Zoll, wird von einem Core I3 mit 2,4 Gigahertz angetrieben und läuft wie die Top 3 unter Windows 7.

Die abgespeckte Version des Spitzenreiters ProBook 450 G1 setzt genau wie das Lifebook auf den leistungsschwächeren Core I3-Prozessor und landet auf dem fünften Platz.

Gleich dahinter schafft es Lenovo, sein 15-Zoll ThinkPad L540 zu platzieren, das mit einem I5-Prozessor und Windows 7 kommt.

Die Plätze 7-10

Waren bisher ausschließlich Windows 7 Notebooks vertreten, landet auf Platz sieben mit dem MacBook Pro 13 das erste Gerät aus dem Hause Apple mit dem Betriebssystem OS X 10.9 Mavericks. Im Gegensatz zu den bisherigen Kandidaten fällt hier das für die MacBook-Reihe übliche 13-Zoll Display, der 8 Gigabyte große Arbeitsspeicher und die 1 Terabyte große Festplatte auf, womit Apple die RAM-Kapazität der bisher vorgestellten Laptops verdoppelt.

Den achten Platz belegt ein wahres Kraftpaket. Das HP ProBook 470 schaffte es bereits in einer starken Konfiguration auf Platz zwei, doch viele Fachhändler scheinen sich auch für den 17-Zöller in der Variante mit Intel Core I7-Prozessor und 8 Gigabyte RAM zu interessieren.

Dahinter folgt wieder ein Apple MacBook, das bis auf die Festplattenkapazität (hier 500 Gigabyte) dem siebtplatzierten entspricht.

Die Top 10 schließt das leistungsstärkste Notebook in unserem Ranking ab und kommt ebenfalls von Apple. Das MacBook Pro 15 ist mit Core I7 Prozessor, 512 Gigabyte Flashspeicher und einem hochauflösenden Display mit 2880 x 1800 Bildpunkten ausgestattet.

Aber bitte nicht das neueste Windows!

Toshiba, Asus und Acer schaffen es mit ihren Notebooks nicht in die Top 10. Lediglich Toshiba kann sich mit seinem Satellite Pro C50-A-1C9 unter den Top 20 den 16. Platz sichern.

Noch schlechter ergeht es den Notebooks von Dell, Samsung und Sony. Ihre Geräte sind zwar meist mit sehr guter Hardware und einem aktuellen Windows ausgestattet, doch im Einkaufspreis vergleichsweise teuer und daher wohl für viele Fachhändler uninteressant.

Wenn man die Betriebssysteme vergleicht, wird eines deutlich: Windows 8 bzw. 8.1 hat es sehr schwer. Kein Notebook mit Microsofts neuem Betriebssystem ist in unter den Top 20 vertreten. Windows 7 dominiert. Dahinter folgt Mac OS X.

Vielleicht ist auch der schwere Stand von Windows 8 neben dem Preis ein Indikator, wieso es manche Hersteller mit ihrer Notebookkonfiguration schwieriger haben. (rw)

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