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25.07.2014 - 

Neue Lünendonk-Liste

Die Top 10 deutscher Management-Berater

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Satte 18 Prozent mehr Mitarbeiter wollen die zehn erfolgreichsten deutschen Management-Beratungsunternehmen in diesem Jahr einstellen.

Erfolg mache sexy, behaupten Phrasendrescher gern. In puncto deutsche Management-Berater scheint das nicht zu gelten - diese suchen Mitarbeiter. Zum einen brauchen sie Verstärkung, zum anderen muss die Fluktuation von zwölf Prozent ausgeglichen werden. Das ist eines der Ergebnisse der Lünendonk-Studie "Die Top 10 der deutschen Management-Beratungen".

Lünendonk erstellt seit 1997 Listen über führende Management-Berater in Deutschland. Jetzt strukturieren die Kaufbeurener diese Listen um: Weil Consultants zunehmend grenzübergreifend und aus geografisch verstreuten Büros arbeiten, erfasst Lünendonk im klassischen Ranking nur noch Unternehmen, die Gründungsgeschichte und Kapitalmehrheit in Deutschland haben.

Eine zweite Tabelle führt internationale Berater auf, die im vergangenen Jahr "signifikante" Volumen in der Bundesrepublik erwirtschaftet haben. Hierbei will sich Lünendonk nicht auf eine Rangfolge festlegen und ordnet die Liste daher alphabetisch.

Was die deutschen Berater angeht, bezieht sich Lünendonk auf Unternehmen, die mindestens 60 Prozent des Umsatzes mit Strategie-, Organisations- oder Prozessberatung erzielen. 2013 war für sie ein gutes Jahr: Trotz schwachen allgemeinen Wirtschaftswachstums in Europa erlösten sie im Durchschnitt gut zwölf Prozent mehr. Sie rechnen auch nicht damit, dass das in den kommenden Jahren wesentlich schlechter wird.

Umsatzrückgang bei Roland Berger und Kienbaum

Allerdings zeigt ein genauerer Blick, dass nicht alle Top Ten von diesem Schwung profitierten. Branchenprimus Roland Berger aus München, mit einem Umsatz von 750 Millionen Euro weit vorn, erlöste 2012 noch 765 Millionen Euro. Auch Kienbaum aus Gummersbach, Platz vier auf der Lünendonk-Liste, verzeichnete Einbußen (2013: 112 Millionen Euro, 2012: 115 Millionen).

Die Größenunterschiede innerhalb der Top Ten sind riesig. Roland Bergers Umsatz liegt beinahe zehnmal so hoch wie der der Goetzpartners Group, München, mit 77 Millionen Euro. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch an den Mitarbeiterzahlen: Während 2700 Menschen für Roland Berger arbeiten, beschäftigt Goetzpartners 220.

Pro-Kopf-Umsatz der Mitarbeiter bei 262.000 Euro

Stichwort Mitarbeiter: Bei den geplanten Neueinstellungen setzen die deutschen Management-Berater nicht nur auf erfahrene Kräfte. Sie wollen gut die Hälfte der Neueinstellungen mit Einsteigern besetzen. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Mitarbeiter im Schnitt 262.000 Euro. 2012 waren es noch 245.000 Euro.

In puncto internationale Management-Beratungen in Deutschland liegt Accenture vorn. Die Consultants kamen nach Lünendonk 2013 auf einen globalen Umsatz von 11,6 Milliarden Euro. An der Zehn-Milliarden-Marke kratzt Deloitte mit 9,9 Milliarden Euro Umsatz vor PricewaterhouseCoopers mit 6,9 Milliarden Euro.

Lünendonk weist darauf hin, dass die Umsatz- und Mitarbeiterzahlen in den Listen teilweise auf Schätzungen beruhen. Die anderen Informationen stammen aus kontrollierten Selbstauskünften der Unternehmen.

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