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25.11.1994

Die Top Ten der PC-Verkaeufer weltweit und in den Vereinigten Staaten Apple laeuft Compaq im dritten Quartal in den USA den Rang ab

25.11.1994

MUENCHEN (CW) - Nachdem kuerzlich die Top Ten der europaeischen PC- Hersteller veroeffentlicht wurden, liegen nun entsprechende Zahlen von IDC und Dataquest fuer den weltweiten und US-amerikanischen Markt vor.

In den USA konnte Apple im dritten Quartal 1994 einen ungewohnten Triumph feiern: Die Firma von CEO Michael Spindler lieferte in diesem Zeitraum mehr PCs aus als jeder andere Hersteller.

Das "Wall Street Journal" zitiert einen Analysten jedoch mit der Aussage, dass das nicht verwunderlich sei, da der ueberproportional hohe Anteil von Apple im Erziehungswesen sich erfahrungsgemaess im dritten Quartal am staerksten auswirke. Dafuer werden Macintosh- Rechner weniger am Weihnachtsgeschaeft partizipieren als Konkurrenz-PCs etwa von IBM und Compaq, die von den Jahresend- Bestellungen der Unternehmen profitieren.

Laut Dataquest konnte Compaq in den ersten neun Monaten in Nordamerika 1,7 Millionen Rechner absetzen und liegt damit vor Apple mit 1,5 Millionen Stueck. Die Firma von CEO Pfeiffer erreichte die Absatzzahlen insbesondere dank kraeftiger Preisreduzierungen, waehrend Apple-Chef Michael Spindler von den Macintoshes mit Power-PC-CPU profitieren konnte.

Weltweit liegt Compaq in der abgelaufenen Dreimonatsperiode ebenfalls wieder an der Spitze, sind sich die Marktforscher einig. Dataquest setzt Apple auf den zweiten und IBM auf den dritten Rang, IDC schaetzt fuer die Nachfolgeplaetze umgekehrt. Einigkeit besteht darueber, dass IBM zum Jahresende hin aufholen wird. Den neuen Aptiva-PCs fuer den Heimmarkt werden steigende Absatzzahlen noch fuer dieses Kalenderjahr vorausgesagt.

Zum Jahresende, so die Marktforscher von IDC, wird Compaq weltweit 4,75 Millionen Rechner verkauft haben und wiederum als Spitzenreiter vor IBM (4,46 Millionen) durchs Ziel gehen. Fuer Apple prognostiziert man 4,2 Millionen abgesetzte PCs, gefolgt von Packard Bell (2,1 Millionen) und NEC mit 1,76 Millionen.