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29.10.1999 - 

Vom EJB-Server bis zum Java-Client

Die Übernahme von Netbeans rundet die Tool-Palette von Sun ab

MÜNCHEN (CW) - Sun hat die Lücke, die mit der Aufgabe der eigenen Java-Tools entstanden ist, durch den Kauf der tschechischen Firma Netbeans geschlossen. Mit der Akquisition gaben die Kalifornier auch bekannt, wie es bei den Entwicklungswerkzeugen künftig weitergehen soll.

Eine glückliche Hand bei der Vermarktung selbstgestrickter Java-Produkte kann man dem Workstation-Anbieter bislang kaum nachsagen. Gab es Mitte letzten Jahres noch Pläne, die hauseigenen Programmierwerkzeuge "Java Workshop" und "Java Studio" zu einer Suite zu verschmelzen, müssen sich die Anwender seit einigen Wochen auf das Ende der beiden Tools einstellen. Als Ersatz wird ihnen die "Netbeans Developer IDE" in Aussicht gestellt, die den Angaben zufolge weltweit von 750000 Entwicklern verwendet wird. Über den Preis der tschechischen Firma wollte Sun keine konkreten Angaben machen, der Deal würde sich in den Geschäftszahlen jedoch kaum widerspiegeln, so die Kalifornier.

Die Netbeans-Akquisition ergänzt Suns Werkzeugpalette am unteren Ende. Den eigentlichen Coup hatte der Hersteller im vergangenen August gelandet, als er die Forté Inc. mit deren Infrastrukturlösungen für 540 Millionen Dollar übernahm. Die Größe der beiden Merger prägt auch die künftige Struktur von Suns Tool-Division: Forté-CEO Marty Sprinzen nimmt den kompletten Part an Entwicklungswerkzeugen samt Netbeans und deren 40 in Prag arbeitenden Entwickler unter seine Fittiche.

Als Produktname hat Netbeans kaum Überlebenschancen - die Java-Werkzeuge sollen in einer Tool-Palette mit der Bezeichnung "Forté for Java" aufgehen. Am unteren Ende steht dabei eine Internet-Edition, die auf Basis von Netbeans den Aufbau von Small-Business-Applikationen für einen Web-Server erlaubt. Das High-end markiert die Enterprise-Edition in Form von "Syner-J", die Forté-Entwicklungsumgebung für Java 2 und Enterprise Javabeans.

Klare Aussagen trifft Sun in diesem Zusammenhang auch für das weitere Vorgehen bei den Web-Applikations-Servern. Während die von Netscape übernommenen Produkte "Netdynamics" und "NAS" zu "I-Planet" verschmelzen, soll der in Syner-J enthaltene App-Server eingestellt werden. Die angeblich nur 20 Kunden des Syner-J-Server erhalten ab Januar 2000 eine Vorabversion von I-Planet, um sich auf die neue Plattform einzustellen, die ab März kommenden Jahres auf den Markt gelangen wird.

Eine glückliche Hand bei der Vermarktung selbstgestrickter Java-Produkte kann man dem Workstation-Anbieter bislang kaum nachsagen. Gab es Mitte letzten Jahres noch Pläne, die hauseigenen Programmierwerkzeuge "Java Workshop" und "Java Studio" zu einer Suite zu verschmelzen, müssen sich die Anwender seit einigen Wochen auf das Ende der beiden Tools einstellen. Als Ersatz wird ihnen die "Netbeans Developer IDE" in Aussicht gestellt, die den Angaben zufolge weltweit von 750000 Entwicklern verwendet wird. Über den Preis der tschechischen Firma wollte Sun keine konkreten Angaben machen, der Deal würde sich in den Geschäftszahlen jedoch kaum widerspiegeln, so die Kalifornier.

Die Netbeans-Akquisition ergänzt Suns Werkzeugpalette am unteren Ende. Den eigentlichen Coup hatte der Hersteller im vergangenen August gelandet, als er die Forté Inc. mit deren Infrastrukturlösungen für 540 Millionen Dollar übernahm. Die Größe der beiden Merger prägt auch die künftige Struktur von Suns Tool-Division: Forté-CEO Marty Sprinzen nimmt den kompletten Part an Entwicklungswerkzeugen samt Netbeans und deren 40 in Prag arbeitenden Entwickler unter seine Fittiche.

Als Produktname hat Netbeans kaum Überlebenschancen - die Java-Werkzeuge sollen in einer Tool-Palette mit der Bezeichnung "Forté for Java" aufgehen. Am unteren Ende steht dabei eine Internet-Edition, die auf Basis von Netbeans den Aufbau von Small-Business-Applikationen für einen Web-Server erlaubt. Das High-end markiert die Enterprise-Edition in Form von "Syner-J", die Forté-Entwicklungsumgebung für Java 2 und Enterprise Javabeans.

Klare Aussagen trifft Sun in diesem Zusammenhang auch für das weitere Vorgehen bei den Web-Applikations-Servern. Während die von Netscape übernommenen Produkte "Netdynamics" und "NAS" zu "I-Planet" verschmelzen, soll der in Syner-J enthaltene App-Server eingestellt werden. Die angeblich nur 20 Kunden des Syner-J-Server erhalten ab Januar 2000 eine Vorabversion von I-Planet, um sich auf die neue Plattform einzustellen, die ab März kommenden Jahres auf den Markt gelangen wird.