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NEC-Rechner wird im November installiert

Die Universität Köln will ein Supercomputer-Zentrum werden

11.05.1990

KÖLN (pi) - Das erste Exemplar des neuen Unix-Parallelrechners NEC-SX3 wird voraussichtlich an das Rechenzentrum der Universität Köln ausgeliefert. Deren Kanzler Johannes Neyses sieht hierin eine Chance, daß sich an seiner Hochschule ein Zentrum für Supercomputer entwickelt. Serviceleistungen für die Industrie des Umlandes sind bereits geplant.

Der Vertrag mit dem japanischen Hersteller NEC ist unterzeichnet; installiert werden soll der Supercomputer im November dieses Jahres.

Nach Angaben der Universität Köln leistet der Rechner in der vollen Ausbaustufe 20 Milliarden Rechenoperationen in der Sekunde, was der Performance von 50 000 Rechnern der 80386-Klasse entspräche - sofern es möglich wäre, deren Prozessoren ohne Durchsatzverlust gleichzuschalten .

Der Hauptspeicher von 2048 MB lasse sich durch einen Erweiterungsspeicher von 16 384 MB ergänzen. Auf diese Weise könne beispielsweise das detaillierte Modell eines Fahrzeugs erfaßt werden, um dessen aerodynamisches Verhalten zu simulieren.

Für die Datenarchivierung sind Magnetplatten und -kassetten mit 1000 GB Fassungsvermögen vorgesehen. Als Betriebssystem kommt Unix zum Einsatz.

Wie Wolfgang Trier, geschäftsführender Direktor des Regionalen Hochschulrechenzentrums, andeutete, wird möglicherweise nicht nur die Stadt Köln, sondern auch die mittelständische Industrie des Umlandes von der Installation des Superrechners profitieren. Ein in der Gründung befindliches "Zentrum für interdisziplinäre Anwendung von Parallelrechnern" (ZAPAR) soll kleineren und mittleren Unternehmen Serviceleistungen in diesem Bereich anbieten.