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13.02.1998 - 

Clinton schafft spezielle Arbeitsgruppe

Die USA machen mobil für das Jahr 2000

Die Schaffung des Year-2000-Council zeigt, wie ernst die USA mittlerweile die Problematik der Datumsumstellung nehmen. Der Rat hat die Aufgabe, die Anstrengungen der US-Regierung zur Vermeidung einer möglichen Computerkatastrophe zu überwachen. Zusätzlich soll er die Abstimmung mit den Regierungen der amerikanischen Bundesstaaten, der Industrie und anderen Nationen koordinieren. Clinton hat in einem Memorandum die Rolle der US-Regierung betont. Das Jahr 2000 stelle eine große Herausforderung dar, und die US-Regierung müsse ihren Teil dazu beisteuern, diese "technologische und führungsmäßige Anstrengung" zu meistern.

Das Ausmaß der anstehenden Aufgabe läßt ein Bericht des Office of Management and Budget (OMB) ahnen, der im Dezember 1997 vorgelegt wurde. Dort heißt es, gerade einmal zehn Prozent aller einsatzkritischen Regierungssysteme seien für den wichtigen Datumswechsel bereit. Die Kosten für die Umstellung aller Systeme der amerikanischen Regierung schätzte das OMB auf vier Milliarden Dollar.

Die Datumsproblematik spürt auch die Federal Aviation Administration (FAA). Sprecher der Behörde befürchten Systemausfälle, die Flugkontrolldienste erheblich beeinträchtigen oder sogar lahmlegen könnten. Zwar hat die FAA ein Programm zur Umstellung ihrer Systeme am Laufen, das Mitte 1999 abgeschlossen sein soll. Das Department of Transportation hält diesen Termin für zu nahe am kritischen Datum. Eventuell notwendige Nachbesserungen könnten dadurch nicht vorgenommen werden, moniert die Regierungsbehörde.