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26.08.1983

Die USA und Japan wollen sich in Zukunft besser über die gegenseitigen Halbleiterlieferungen informieren. Nach japanischen Presseberichten sollen die monatlichen Exportzahlen jeweils dem anderen Land offiziell mitgeteilt werden. Beide Seiten erhoffen si

Die USA und Japan wollen sich in Zukunft besser über die gegenseitigen Halbleiterlieferungen informieren. Nach japanischen Presseberichten sollen die monatlichen Exportzahlen jeweils dem anderen Land offiziell mitgeteilt werden. Beide Seiten erhoffen sich eine Verringerung der Spannungen, die aufgrund des japanischen Exportüberschusses im Handel mit Halbleitern gegenüber den USA entstanden sind.

Mit der Auslieferung von Mustern eines 128-KBit-EPROM-Chips hat Mitsubishi Electric Corp. begonnen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, ist der Beginn der Serienherstellung mit einer Monatsrate von 50 000 Stück für August vorgesehen.

Die VR China soll von Präsident Reagan die Erlaubnis zum Kauf von Computern und anderen hochtechnologischen Ausrüstungen in den USA erhalten haben. Das berichtet die Washington Post. US-Verteidigungsminister Weinberger hatte sich wegen der möglichen militärischen Verwendung dagegen ausgesprochen. Dabei geht es um Geräte, die in den USA als "Zwei-ZweckTechnologien" bezeichnet werden, da sie nach Einschätzung der US-Regierung sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke eingesetzt werden können.

Ein Werk für Magnetplatten will Xidex Corp. in Fremont in Kalifornien bauen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben nun das entsprechende Grundstück gekauft. Die Xidex-Tochter Xidex Magnetics wird das Werk betreiben. Mit dem Bau soll im Juli begonnen werden, die Fertigstellung der Anlage ist für Januar 1984 geplant. Anfänglich sollen rund 200 Mitarbeiter beschäftigt werden. Durch den geplanten Bau wird sich die Kapazität der Xidex Magnetics verdreifachen. Zur Zeit fertigt das Unternehmen monatlich rund eine Million Magnetplatten.

Mit der Herstellung von Geräten und Ausrüstungen für die Glasfaser-Datenübertragung will Fujitsu Ltd. im kommenden Frühjahr in den USA beginnen. Ein entsprechendes Werk soll nach Unternehmensangaben in Dallas gebaut werden. Der Entschluß, in den USA zu produzieren, sei gefallen, nachdem Fujitsu von MCI den Auftrag zum Bau einer Glasfaserstrecke zwischen Washington und New York erhalten hatte, sagte ein Unternehmenssprecher.

Preissenkungen zwischen 17 und 30 Prozent kündigt Digital Equipment Corp. für ihre 32-Bit-VAX-11-730-Rechner an. Die neuen Preise gelten vom 5. Juli an. Das Unternehmen begründete die Preisrücknahme mit Kostendegression aufgrund steigender Stückzahlen.

Ein Flüssigkristall-Display mit einer nach Unternehmensangaben um 30 bis 50 Prozent besseren Farbdarstellung hat Hitachi Ltd. auf Versuchsbasis entwickelt. In Zusammenarbeit mit Mitsubishi Chemical Industries Ltd. sei es gelungen, die Grundlagen zu entwickeln, um bis zu sechs verschiedene Farben darzustellen, heißt es weiter. Zukünftige Einsatzmöglichkeiten der Farb-Displays sieht Hitachi bei den Anzeigeninstrumenten in Kfz und Kommunikationsgeräten.

Die japanische Computerindustrie wird nach einer Prognose der Vereinigung der japanischen Maschinen-Exporteure im laufenden Jahr ihre Exporte von Personal Computern auf voraussichtlich 160000 Einheiten verdoppeln. Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres hätten die 550 Mitgliedsunternehmen gegenüber dem Vorjahr 94,5 Prozent mehr PC exportiert. Von den 34 363 ausgeführten Geräten gingen 21 235 Einheiten in die USA, berichtet die Vereinigung weiter.

CAD/CAM -Ausrüstungen im Wert von 40 Millionen Dollar will IBM Corp. 20 US-Universitäten zur Verfügung stellen. In einem "Paket" sind nach Angaben eines IBM-Sprechers ein 4341-Rechner, Graphik-Terminals, Speicher und entsprechende Software enthalten.

Ihren Datenbanken-Service baut Quotron Systems Inc. weiter aus. Seit kurzem haben die Qtiotron-Kunden nach Unternehmensangaben über ihre Terminals Zugriff zu weiteren Datenbanken aus dem Wirtschafts-, Finanz- und Börsenbereich. Der Zugang geschieht teilweise aufgrund von Drittnutzer-Abkommen, die Quotron mit den Betreibern der Datenbanken geschloßen hat. Neu ist der Zugriff auf eine Datenbank der Argus Research, in der Informationen über 450 Unternehmen gespeichert sind, die an der Börse gehandelt und/oder im Freiverkehr (Over-The-Counter) notiert werden. Untrnehmensberichte und Artikel zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung stehen in den Datenbanken von Citicorp und Innovest zur Verfügung: Über 8500 an der Börse notierte Unternehmen können sich Quotron-Abonnenten bei Disclosure informieren.

Positiv hat sich die Omron Tateishi Electronics Co über die IBM-Beteiligung an Rolm geäussert. Omron vertreibt die Telefon-Schaltanlagen der Rolm Corp. in Japan. Nun werde sein Unternehmen erheblich leichter mit Unternehmen ins Geschäft kommen, die IBM-Rechner haben, freute sich Omron-Direktor Nobuo Tateishi.

Den Bau eines Montagewerks für Fotokopiergeräte in Frankreich plant die Canon Inc. nach Auskunft der französischen Kommission für regionale Entwicklung. Das Werk soll mit einem Aufwand von rund 50 Millionen Francs bei Liffre gebaut werden und rund 170 Personen beschäftigen.

Seit April 1983 schreibt die Hermes-Precisa International im Betriebsergebnis wieder schwarze Zahlen. Dies erklärte Generaldirektor Michael Frambourg vor der Hauptversammlung. 1982 mußte das im Büromaschinenbereich tätige Unternehmen noch einen Verlust von 8,9 Millionen Schweizer Franken hinnehmen.

Als Vertriebsbeauftragter der IBM Japan Ltd. wird in Zukunft der Textilhersteller Kanebo Ltd. fungieren. Wie japanischen Presseberichten weiter zu entnehmen ist, 80 das Unternehmen IBM-Textverarbeitungsgeräte vertreiben. Die entsprechende Software habe Kanebo teilweise selbst entwickelt. Als potentielle Kunden werden Einzelhandelsgeschäfte und Kreditanstalten genannt.

Mit einer Kapitalerhöhung auf 500 000 Mark beteiligt sich die englische Telemetrix Group an der Logotec. Verbunden mit der Kapitalerhöhung ist die Namensänderung von Logotec in Westward Technologie GmbH sowie die exklusiven Vertriebsrechte für Deutschland und Österreich aller Westward- und Telemetrix-Produkte.

Einen Personal Computer, der auf die Verarbeitung von Texten in koreanischer Sprache ausgelegt ist, hat Sord Computer Co. entwickelt. Nach Unternehmensangaben laufen Testversionen des Rechners gegenwärtig in Korea. Die Maschinen sollen umgerechnet zwischen 3347 und 3766 Dollar kosten. Sord will pro Jahr etwa 3000 Einheiten absetzen. Wie Sord weiter erklärte, sei der PC die erste japanische Version für den koreanischen Markt.

Mit Jiro Ushio, dem Chairman des Speziallampenherstellers Ushio Inc. hat IBM Japan ein weiteres Mitglied für ihren Beraterkreis gewonnen. Dem seit 1980 bestehenden Gremium gehören unter anderem auch der ehemalige japanische Botschafter in den USA, Nobuhiko, Ushiba, und Toyota-Vice-President Shigenobu Yamatomo an.

Auch das billigere Silizium leitet Strom fast ebenso gut wie die kristalline Form. Das ist das Ergebnis von Experimenten, die an der University of North Carolina in Chapel Hill durchgeführt wurden. Marvin Silver ein Physiker in Chapel Hill, erklärte kürzlich, die Räume zwischen den Atomen bei nicht-kristallinem Silizium seien nicht so "irregulär", wie man bisher gedacht hatte. Die Reaktionszeiten des billigeren Materials könnten sehr wohl die des teureren kristallinen Siliziums erreichen, sagte Silver weiter.

National Semiconductor hat bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Regierungsantrag betreffend die öffentliche Emission von vier Millionen Stammaktien gestellt. Mit der Führung der Underwriter-Gruppe wurde Goldman Sachs + Co. beauftragt. Ein Teil der erlösten Mittel soll zum Abbau von Bankverbindlichkeiten verwandt werden, die aus der Übernahme von Data Terminal Systems resultieren.

Eine Klage wegen Patentverletzung hat Wang Laboratories Inc. bei einem Distriktgericht in Boston gegen die Computer Science Inc. in Bellevue eingereicht. Das Gericht soll Computer Science den Verkauf von Druckern und Arbeitsstationen verbieten, die mit den Wang-Systemen "WPS" "OIS" und "VS" kompatibel sind.

Nachdem Ende der vergangenen Woche japanische und US-Softwarehäuser und Computerunternehmen ihre Standardisierungsbemühungen für Personal Computer und deren Software bekannt gemacht haben, ziehen nun andere japanische Unternehmen nach Sie treten auch für Standardisierung ein - nur die Systeme sind andere. Gewissermaßen als Gegenzug zu der Ankündigung von Ascii und Microsoft erklärte nun das Softwarehaus Japan Soft Bank, es habe mit 21 Herstellern über die gemeinsame Einführung einer PC-Standardsoftware verhandelt. Die Hersteller scheinen die verschiedenen Verhandlungen mitzumachen, auf den von den Softwarehäusern veröffentlichten Listen tauchen vorwiegend die gleichen Namen japanischer Rechnerhersteller als Gesprächspartner auf.

Kabelfernsehsysteme will die Clearview International Inc in Südostasien einrichten. Wie Clearview-Vice President Andrew Quick erklärte, will sein Unternehmen in den nächsten zehn Jahren Singapur, die Philippinen, Australien und Neuseeland mit Kabelfernsehen versorgen. Das erste Land, in dem Quick damit beginnen will, soll Thailand sein; dort hat Clearview nun die entsprechenden Anträge gestellt. Die Sendungen sollen per Satellit aus den USA überspielt und in lokale Kabelsysteme eingespeist werden. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben 36 Millionen Dollar für Übertragungseinrichtungen ausgeben.

Die NEC Corp. hat nun vor einem Zivilgericht in Tokio Klage eingereicht und ein Importverbot von Zilog-Mikroprozessoren beantragt. Damit liegen nun sowohl in San Franzisko als auch in Tokio Klagen und Gegenklagen der beiden Unternehmen vor. Ferner sollen die japanischen Importeure von Zilog-Produkten Schadensersatz zahlen. NEC trug vor dem Tokioter Gericht weiter vor, daß Zilog Inc mit dem Bau der Mikroprozessoren Z-800, Z-80 und Z-8 mehr als zehn NEC-Patente verletzt habe.

Amdahl Corp. wird ihr Kapital durch die Ausgabe von 1,35 Millionen Stammaktien zum Stückpreis von 26,50 Dollar erhöhen. Wie der Computerhersteller weiter mitteilte werden der Fujitsu Ltd. 625 000 neue Aktien zur Aufrechterhaltung der 30prozentigen Beteiligung an Amdahl zugeteilt. Mit dem Erlös der Aktienemission sollen die Verbindlichkeiten reduziert werden.

Das japanische Finanzministerium befaßt sich mit Plänen, die die Einführung eines Gesetzes über die Verwendung elektronischer Medien bei den Banken (Electronic Banking Law) vorsehen, berichtet die "Nihon Keizai". Das Gesetz soll die Abwicklung der Bankgeschäfte über Computer und Datenkommunikationsnetze regeln. Wie es weiter heißt, soll sich ein beratender Ausschuß des Finanzministeriums bis zum Herbst dieses Jahres mit einer entsprechenden Gesetzesvorlage befassen.

Die Bunker Ramo Information Systems gibt bekannt, daß in Großbritannien (Cheltenham, Gloucestershire) mit der Bunker Ramo U. K. Ltd. ein technisches Forschungs- und Entwicklungszentrum seine Arbeit aufgenommen hat. Als ein Hersteller von Computersystemen für die Finanzwirtschaft beliefert die Bunker Ramo Information Systems weltweit Geld- und Kreditinstitute und Wertpapierbörsen, darunter auch die New York Stock Exchange.

Ein halbes Jahr früher als vorgesehen hat das Verlagshaus Hoppenstedt in Darmstadt sein Angebot des direkten elektronischen Abrufs von Firmeninformationen verwirklicht. Neben dem Handbuch der deutschen Großunternehmen und dem hausinternen EDV-Ausdruck ist das Nachschlagewerk nun auch direkt und online über die von der Radio Schweiz AG (Bern/Genf) betriebene Host-Datenbank Datastar abrufbar. Nach Angaben von Wolfgang Benschek, Leiter der Abteilung Neue Medien, sind die Daten der 21000 größten deutschen Unternehmen in jeder beliebigen Kombination über Datex-P-Leitung verfügbar. Mit den drei Firmen des Firmenauskunftsdienstes hofft das Verlagshaus 1984 rund dreiviertel Millionen Mark umzusetzen.