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21.04.2000 - 

Verdienstausfällen und Rechtsstreitigkeiten vorbeugen

Die Versicherungen entdecken das Betriebsrisiko im Internet

MÜNCHEN (CW) - Die zunehmende Nutzung des Internet für die Abwicklung von Geschäften hat die Versicherungen auf lukrative neue Angebote für Policen gebracht. Für beide möglichen Kontrahenten, Produktanbieter wie -käufer, gibt es Angebote.

Vor allem für die Anbieterseite präsentiert die Merkur Assekuranz GmbH (www.merkur-assekuranz.de) eine "Internet-Versicherung" in verschiedenen Varianten. Eine Softwareversicherung ersetzt die Wiedereingabe- und Rekonstruktionskosten, wenn Web-Seiten durch Hacker und Viren gelöscht oder verändert wurden.

Eine Betriebsunterbrechungs-Versicherung gilt dem Fall, dass der Web-Server durch externe Einflüsse ausfällt. Sie ersetzt den entgangenen Gewinn und die fortlaufenden Geschäftskosten. Diese Variante tritt auch im Fall von Denial-of-Service-Attacken ein oder bei Ausfall des Servers beim Internet-Provider.

Des Weiteren gibt es für die Homepages und E-Commerce-Aktivitäten eine Ergänzung zur normalen Betriebshaftpflicht-Versicherung. Sie tritt ein, wenn die Internet-Nutzung zu Personen- oder Sachschäden führt, was durch eine Verletzung von Persönlichkeits- und Namensrechten eintreten könnte. Die Police umfasst den Rechtsschutz zur Abwehr unberechtigter Ansprüche.

Die Arag (www.arag.de) konzentriert sich auf die potenzielle Gegenseite, vor allem auf Internet-Anwender. Sie können für 20 Euro pro Jahr die private Rechtsschutzversicherung (Ausnahme Verkehrsbereich) erweitern oder für 30 Euro eine separate Police bekommen.

Wenn es beispielsweise durch Warenbestellungen, Immobilienkauf etc. per Internet zu Streitigkeiten kommt, was im internationalen Verkehr teuer wird, würde die Arag-Versicherung greifen. Sie übernimmt weltweit die Anwalts-, Gerichts-, Übersetzungs- und Vollstreckungskosten zur Durchsetzung der Ansprüche des Klienten. Das Versicherungslimit beträgt 15000 Euro pro Fall.