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25.12.1992 - 

Siemens, NEC und Alcatel bisher einzige Lieferanten

Die Volksrepublik China ist auf dem Weg zum größten Telekommunikationsmarkt der

MÜNCHEN (CW) - Die Volksrepublik China könnte der weltgrößte Markt für TK-Produkte werden. Bis zum Ende dieser Dekade soll die Infrastruktur im Lande auf 100 Millionen Leitungen ausgebaut werden, dreimal soviel wie vor einem Jahr prognostiziert.

Das sagte Yang Xianzu, stellvertretender Minister für Post und Telekommunikation, auf der Expocomm '92 im bevölkerungsreichsten Land der Welt. Yang wird dem englischen Newsletter "Computergram" zufolge als wahrscheinlichster Nachfolger des amtierenden Postministers angesehen.

Wie notwendig eine drastische Verbesserung der Infrastruktur ist, wird nach Ansicht

des Newsletters durch die Halbjahres-Zahlen 1992 der Hongkong Telecom Ltd. belegt. Nach einer Steigerung um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr machten Gespräche in die benachbarte Volksrepublik mittlerweile 15 Prozent des Hongkong-Telecom-Umsatzes aus.

Die Kapazität des Leitungsnetzes zwischen der Kronkolonie und dem künftigen Mutterland ist damit nach Angaben von Michael Gale, CEO von Hongkong Telecom, erschöpft. Das gelte, obwohl Gespräche in andere Länder abgenommen hätten, seit die Übergabe Hongkongs von Großbritannien an China für 1997 beschlossen worden ist.

Die Siemens AG ist als Partner der Peking International Swiching Corp. mit 40 Prozent Anteil der größte Lieferant von Vermittlungsstellen; die NEC Corp. und Alcatel NV kommen auf je 30 Prozent, heißt es. NEC will den Ausstoß an Vermittlungsanlagen aus einer Fabrik in Tainjin bis Sommer 1993 auf 600 000 Stück per anno verdoppeln; von den anderen Partnern gibt es laut "Computergram" noch keine Aussagen.

Yang kündigte an, wenn die Kapazitäten der bisherigen Partner nicht ausreichten, würden eine vierte und eine fünfte Lizenz erteilt werden. Der US-Telefonriese AT&T Corp. und die schwedische Ericsson AB denken angeblich über ein Engagement in China nach.