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23.11.1984 - 

Fragen über Fragen:

Die Wahl des richtigen Peripheriegerätes

Wer sich erstmals mit Computergrafik beschäftigt, beginnt die Suche oft bei Farbterminals. Doch werden dabei oft die wesentlichen Ziele außer acht gelassen. Wenn auch bunte Darstellungen stärker ansprechen: Farbterminals haben manchmal nur wenig Nutzen.

Fast jedes normale Terminal und jeder Mikro kann als wirksames Überwachungsgerät für hochauflösende Hardcopys eingesetzt werden. Man läßt sich leicht von den Möglichkeiten der am Markt erhältlichen Geräte beeindrucken und übersieht dabei oft, welchen Nutzen man heute und in Zukunft tatsächlich erwartet. Die heute verfügbaren Geräte veralten, sobald neue mit noch mehr Funktionen auf den Markt kommen.

Ist die Software geräteunabhängig, kann man die neuen Geräte, die besseren Möglichkeiten zu einem niedrigeren Preis bieten, problemlos einsetzen. Geräteunabhängige Software garantiert dem Kunden, daß er mit den alten, den gegenwärtig und zukünftig eingesetzten Geräten arbeiten kann. Mitunter schränken Anbieter die Anzahl der Peripheriegeräte ein, die sie unterstützen. Dies sollte bei der Softwareauswahl bedacht werden.

Formlose Sitzungen

Bei der Wahl der richtigen Peripheriegeräte für Computergrafik ist eine Reihe von Kriterien zu berücksichtigen. Zunächst müssen die Einsatzgebiete genau bestimmt und bekannt sein. Das Preis/Leistungs-Verhältnis der Geräte spielt bei der Auswahl eine große Rolle. Und man muß wissen, welcher Personenkreis in welcher Form angesprochen werden soll. Werden die Grafiken am Bildschirm Betrachtet, um sofort eine Entscheidung zu unterstützen? Handelt es sich um formlose Sitzungen mit wenigen Teilnehmern? Oder sollen Präsentationen für die Geschäftsführung oder Kunden unterstützt werden?

Ist die fertige Ausgabe zum persönlichen Gebrauch bestimmt, oder für Veröffentlichungen und Präsentationen? Wenn die Grafiken veröffentlicht werden, welche Qualität muß dann das Material haben? Dienen sie zur Illustration von wöchentlichen Berichten, die nicht aufbewahrt werden? Oder für Angebote an Kunden oder Vorschläge an die Geschäftsführung? Welche Qualität müssen Grafiken für Präsentationen haben? Handelt es sich um interne Veranstaltungen, oder werden die Grafiken in Seminaren, Konferenzen oder Verkaufspräsentationen benutzt? Welchen Stellenwert nimmt die Qualität ein? Steht sie an erster Stelle?

Ärger nach kurzer Zeit

Wenn man mit der Erstellung von Grafiken beginnt, sollte man von Anfang an auf gute Qualität achten. Denn gerade die Qualität der Grafik bekommt nach kurzer Zeit einen hohen Stellenwert. Oft werden anfangs billige Grafiksysteme angeschafft.

Nach kurzer Zeit beginnt dann aber meist der Ärger. Die Benutzer stellen sehr schnell fest, daß die Grafikgeräte den Anforderungen nicht gerecht werden. Außerdem ändern sich mit wachsender Nachfrage die Anforderungen an die Geräte. Dasselbe gilt für die Software. Mit der wachsenden Nachfrage macht sich die Grafiksoftware, die vielseitig ist und hohen Qualitätsansprüchen genügt von selbst bezahlt.

Sollen die Grafiken vervielfältigt werden, muß man sich mit den Reproduktionstechniken vertraut machen. Ist es kostengünstiger, ein Original zu erstellen und dieses zu vervielfältigen? Oder ist es wirtschaftlicher, die entsprechende Menge Originale anzufertigen?

In welcher Umgebung wird das Gerät installiert? Eventuell in der Produktion? Unter welchen zeitlichen Zwängen arbeiten die Benutzer? Ist ein Operator erforderlich? Welche Betriebsmittel benötigt das Gerät? Wird großer Wert auf Geschwindigkeit und Verfügbarkeit gelegt?

Die vorstehenden Fragen sollen dem Anwender helfen, seine Suche auf die Geräte zu konzentrieren, die seinen jeweiligen Bedürfnissen entsprechen.

Im folgenden sind die Punkte zusammengestellt, die zu beachten sind:

- Bildschirmanzeige oder Hardcopy

- Ausgabemedium (Papier, Folie, Dia, Foto oder Video)

- Farbe oder Schwarzweiß

- Ausgabeformat (Brief-, Poster-, Zeichnungsgröße)

- Auflösungsqualität (Werden die Berichte nur einmalig gebraucht oder ständig benutzt?)

- Anzahl der benötigten Originale (Erstellungszeit)

- Anzahl der benötigten Kopien (Vervielfältigungstechniken)

- Produktionszeit (lange Vorlaufzeiten oder sofortige Verfügbarkeit)

- Anzahl der Anwender

- Zugriffsmöglichkeit (zentral oder dezentral)

- Bedienungsfreundlichkeit der Geräte (Geschultes oder ungeschultes Personal).