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Enterprise Application Integration/Kommentar


07.09.2001 - 

Die Zeiten ändern sich

Sascha Alexander Redakteur CW

Enterprise Application Integration (EAI) ist noch nicht in den Köpfen der IT-Abteilungen und im Management angekommen. Dabei ist das Konzept keiner dieser Hypes und sollte als Reaktion auf handfeste Probleme vieler Unternehmen bei der Integration ihrer Anwendungen verstanden werden. Ziel von EAI ist es, nicht oder nur unzureichend integrierte Anwendunginseln mit Hilfe moderner Middleware und Technologiestandards wie Java und XML zusammenzubringen und den Aufbau unternehmensübergreifender, flexibler Geschäftsprozesse zu ermöglichen.

Ganz gleich, ob sich EAI für manche wie ein alter Hut anhört oder etwas völlig Neues ist - Was sich derzeit massiv ändert sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die die IT eines Unternehmen zum stategischen Wettbewerbsfaktor machen. Insellösungen, fragmentierte Prozesse oder nicht integrierte ERP-Boliden können nicht länger akzeptiert werden. Es ist heute keine Frage mehr ob, sondern nur noch wie schnell die schrumpfende IT-Abteilung bestehende und neue Anwendungen zusammenbringt, Kosten bei der Schnittstellenentwicklung senkt und auf Wünsche aus dem Management nach E-Business technisch flexibel reagieren kann.

Das Verdienst von EAI ist es, sich dieser Aufgaben umfassend anzunehmen und letztlich eine Totalintegration aller am Geschäft beteiligten Anwendungen (Transaktionen) anzustreben. Die Technologien, Methoden und eine Fülle von Produkten stehen dafür bereit. Vorschnell eine EAI-Lösung zu kaufen wäre aber falsch. Eine gründliche Analyse des tatsächlich bestehenden Integrationsbedarfs bleibt nötig. Auch zeigte kürzlich eine CW-Umfrage, dass für viele Unternehmen schon eine datenbankzentrierte Integration ihrer SAP-Software ein Fortschritt ist. Eine Totalintegration aller Anwendungen bleibt hingegen aufgrund besagter Ressourcenengpässe, fehlender Erfahrung und dem Reifegrad mancher Produkte und Technologien ein langfristiges Unterfangen.