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17.05.2002 - 

Sun lässt erste Details durchsickern

Die Zukunft der Ultrasparc-CPUs

MÜNCHEN (CW) - Sun Microsystems hat erste Informationen über die künftigen Generationen der drei wichtigsten Ultrasparc-Prozessoren lanciert.

Im Hause Sun kursieren Roadmaps, die in groben Zügen die Zukunft der Ultrasparc-Prozessoren III, IIi und IIe skizzieren. Ingo Frobenius, Produkt-Manager Midrange- und Enterprise-Server bei Sun Deutschland, bestätigt erste Informationen aus den USA. Demnach wird es neben der jetzt auf 900 Megahertz (MHz) getakteten CPU Ultrasparc III, die in den "Sunfire"-Servern 12K und 15K eingesetzt wird, ab dem nächsten Quartal ein auf 1,05 Gigahertz (GHz) getakteten Chip dieses Typs geben.

Suns Chiplieferant Texas Instruments testet derzeit Belichter für Kupferprozessoren mit 0,9-Mikron-Technologie. Frühestens im zweiten Quartal 2003 könnten erste Muster-CPUs dieser Bauart oder zunächst in einer 1,0-Mikron-Version erscheinen. Diese werden schließlich als Ultrasparc-IV-Chips in Sun-Rechner eingebaut, wobei es die laufende dritte Generation des Prozessors noch einige Zeit weiter geben wird.

Die Ultrasparc III werden noch auf eine Taktrate von 1,5 GHz beschleunigt. Die vierte Baureihe wird zunächst mit 1,2 GHz getaktet und laut Frobenius schrittweise auf bis zu 1,8 oder 2 GHz gebracht. Dem wird zu einem unbekannten Zeitpunkt Ultrasparc V mit 2 GHz folgen.

Die Dokumente skizzieren auch den Übergang vom CPU-Typ Ultrasparc IIi auf IIIi und IVi. Diese "integrated" Prozessoren haben Cache auf dem Chip und werden in Desktops und kleinere Server eingebaut. Ihre dritte Generation wird es bis zur Taktrate von 1,4 GHz bringen. Der Nachfolger IVi soll zunächst 1,6 GHz und schließlich 3,0 GHz schnell sein. Wann diese Chips erscheinen werden, ist noch nicht bekannt.

Ebenso unklar sind die Zeitpläne für Nachfolger des dritten CPU-Typs Ultrasparc IIe. Er wird von jetzt 500 MHz noch auf 1,1 GHz getunt. Danach soll er vom Typ Ultrasparc IIIe abgelöst werden, dessen Taktrate bei 2 GHz liegen könnte. (ls)