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13.10.2000 - 

IT in der Medienbranche/Kommentar

Die Zukunft ist multimedial

Der Verdrängungswettbewerb findet nicht statt: Weder substituieren "Neue Medien" regelhaft klassische, noch gibt es Anzeichen dafür, dass multimediale Events der Soap-Opera im Fernsehen etwa den Garaus machen könnten oder der guten alten Tageszeitung - ganz zu schweigen vom Krimibestseller. Erfahrung und Zahlen sprechen gegen die gebetsmühlenhaft wiederholten Befürchtungen, die Gutenberg-Galaxie implodiere zum Schwarzen Loch.

Richtig hingegen ist, dass sich der Medienkosmos in ungeahnte Dimensionen ausdehnt.

Getrieben ist dieser Expansionsprozess zum einen vom wachsenden Bedarf an Information und Unterhaltung - von Puristen in der Ausprägung als Infotainment häufig missbilligt -, zum anderen von der Digitalisierbarkeit und damit Kombinierbarkeit nahezu jeder Form von kommunizierbarem Content. Der weltweite Trend zum elektronischen Handel mit allem - also auch mit nichtmateriellen Gütern wie Nachrichten zum Beispiel - tut ein Übriges, um der Medienwirtschaft neue Konsumenten zuzutreiben. Die lesen zwar immer noch, aber das immer häufiger am Bildschirm ihres Computers, der ihnen neben herkömmlichen Texten auch attraktives multimediales Info-Futter zugänglich macht.

Eine Dominanz des Computerbildschirms als Trägermedium ist jedoch nicht abzusehen. Zwar geht ohne das Werkzeug Informationstechnik in der Medienwirtschaft so gut wie gar nichts mehr. Doch bewirkt sie gleichzeitig im Kontext mit ihren multimedialen Marketing- und Vertriebsmöglichkeiten ein Blühen und Gedeihen der Alten Medien, die sich mehr denn je entfalten können, auf Papier u n d online auf dem Bildschirm. Der Trend zur eigenen Online-Redaktion bei Zeitungen belegt das.

Mono-Kulturen, wie Nur-Print-Aktivitäten, dürften schon bald der Vergangenheit angehören.

bi