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30.07.2007

Die Zukunft von Actebis

Actebis ist verkauft. Verkäufer Otto reibt sich die Hände - nach Jahren vergeblicher Käufersuche. Doch wer ist der Käufer? Der Starnberger Investor Arques, in IT-Kreisen bis dato nur durch den Kauf des Distributors COS aufgefallen (siehe Seite 10).

Doch Actebis mit seinen 1.300 Mitarbeitern stellt eine andere Nummer dar. Das weiß man bei Arques und Otto, weshalb beide versicherten, Actebis habe eine "sehr gute Zukunftsperspektive".

Die hat Arques bereits skizziert. Sie heißt Börsengang.

Dass der nicht so einfach zu haben ist - es sei denn, Arques setzt riskant auf Kleinanleger -, ist bekannt. Investoren begeistern sich für einen margenschwachen Distributor eher selten. So erklärt Arques, es werde Actebis durch baldige Käufe attraktiver machen. Es sollen solche Distributoren sein, die im Unterhaltungssektor angesiedelt sind, und solche, mit denen Actebis in erfolgversprechenden Märkten wie zum Beispiel Osteuropa präsent sein wird.

Mit anderen Worten: Actebis hat bis zum angestrebten Börsengang eine turbulente Zeit vor sich. Es wird Distributoren integrieren und neue Filialen eröffnen und dabei ständig im Auge behalten müssen, "kapitalmarktfähig" (Arques) zu sein.

Man kann sich leichtere Aufgaben suchen.