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04.04.1986 - 

Handel, Post, Bahn und Hotels sind Hauptabnehmer

Diebold: 1990 rund 20 000 POS-Terminals

FRANKFURT (CW) - Mit 20 000 installierten POS-Terminals im Jahre 1990 rechnet das Frankfurter Beratungsunternehmen Diebold Deutschland GmbH, wobei sich die Plastikkarten als bargeldlose Zahlungsmöglichkeit außer beim Handel auch bei der Post, Bahn und bei Gastronomiebetrieben durchsetzen sollen.

Zugleich gibt Diebold in seiner jüngsten Untersuchung über dieses Thema jedoch zu bedenken, daß man derzeit gerade im Handel noch sehr reserviert dem POS-Banking gegenüber reagiere. Die augenblickliche Skepsis habe mehrere Gründe. So ließen wirtschaftliche Erwägungen zur Zeit noch keinen Nutzenvorteil erkennen, und keineswegs gesichert scheine bisher auch die Akzeptanz beim Verbraucher. Einen weiteren Problemkreis bildeten die Sorgen um ein transparentes, zuverlässiges und technisch stabiles System. Ferner spiele in diesem Zusammenhang die Weiterentwicklung der Chipkarte eine Rolle.

In der Studie befaßt sich Diebold auch mit anderen Formen elektronischer Zahlungsmittel wie Homebanking, kundenbediente Bankenterminals und Kassensysteme. Unter anderem rechnet das Marktforschungsunternehmen bis Ende 1990 mit mindestens 150 000 Btx-Telekonten, sofern die Banken ein attraktives Gebührenmodell entwickeln. Auf Wachstum eingestellt sei auch der Markt für Scanner-Kassen, von denen zur Zeit etwa 5280 in über 700 Geschäften installiert sind.